WIFI SPRACHMANIA 2007: Heute Österreich-Finale im größten Fremdsprachenwettbewerb für Schüler/innen

Fremdsprachenkenntnisse im Berufsleben mehr denn je gefragt

Wien (PWK263) - Der Bedarf an Fremdsprachen bei Österreichs Unternehmen ist groß: In 70 Prozent der österreichischen Betriebe müssen die Mitarbeiter sehr häufig mit ausländischen Kund(inn)en, Lieferant(inn)en oder Partnerfirmen in Kontakt treten (Quelle: ibw, 2006). Die Konzernsprache Englisch alleine ist dabei heute aber zu wenig: Kenntnisse in der Landessprache der EU der 27 erleichtern den Zugang zu neuen, rasch wachsenden Märkten und ermöglichen interkulturelles Lernen über Landesgrenzen hinaus. Die hohe Qualität des Sprach¬¬unter¬richts an den heimischen Schulen stellt einmal mehr der größte Fremd¬spra¬chen¬wettbewerb unter Österreichs AHS-Schüler/innen unter Beweis: Heute messen sich beim Österreich-Finale, der WIFI SPRACHMANIA 2007, die größten Sprachtalente unter Öster¬reichs Schüler/innen in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Russ¬isch. Mit Unterstützung von bekannten "Native Speakers" aus allen fünf Sprach¬regionen werden heute in der Wirtschaftskammer in Wien die SPRACHMANIACS 2007 gekürt.

Sprachwissen und Schlagfertigkeit sind gefragt: Bei der WIFI Sprachmania 2007 treten die neun Landessieger/innen in den Sprachen Englisch, Französ¬isch, Italienisch, Spanisch und Russisch gegenein¬ander an, um die Fremdsprachen-Stars unter den heimischen AHS-Schüler/innen zu ermitteln. Mehr als 10.000 Schüler¬/innen erbrachten in den Vorrunden, die seit Anfang 2007 stattgefunden haben, beachtliche Leistungen. Beim heutigen Finale werden aus den insgesamt 38 Finalist¬/innen, den Bundes¬¬ländersieger/innen in jeder Sprache, die Sprachmaniacs 2007 gekürt.

Prominente Gäste motivieren zu Höchstleistungen

Höchstleistungen vollbringen die AHS-Schüler/innen dabei nicht nur in der jeweiligen Sprache. In Rollenspielen und Diskussionsrunden müssen sie vor ihrem "Star" bestehen: dem FM4-Moderator Stewart Freeman aus Blackpool in England; Renauld Lagabrielle vom französischen Kulturinstitut; dem italienisch-stämmigen Medicopter-Star Andrea Tiziani; der El Pais-Korres¬pon¬dentin in Wien, Julieta Rudich und Susanne Scholl, ORF Korrespondentin in Moskau. Durch das Finale führt der zweisprachig (deutsch und englisch) aufgewachsene ORF-Moderator Marvin Wolf.

Überzeugungskraft und hohes Sprachniveau sind gefragt

Auf die Schüler/innen warten anspruchsvolle Aufgabenstellungen: In der Vor¬runde werden aus den jeweils neun Bundesländer-Sieger/innen die drei Finalist(inn)en ausgewählt.

Eine neunköpfige Fachjury - bestehend aus AHS-Lehrer/innen und Expert(inn)en der jeweiligen Sprache - ermittelt die Fremdsprachen-Stars unter den heimischen AHS-Schüler/innen. Die konkrete Aufgabenstellung erfahren die Finalist(inn)en erst wenige Minuten vor ihrem Auftritt - wer Sprachmaniac werden will, muss daher nicht nur mit Argu¬men¬tationskunst und Sprachentalent , sondern auch mit schau¬spielerischem Können und gewandtem Auftreten vor Publikum überzeugen.

"Ich genieße diesen außergewöhnlichen Tag, weil dann das Haus voller Jugend ist. Die gebotenen Leistungen sind immer wieder beeindruckend. Ich setze mich für diesen Wettbewerb ein, weil ich die Leistungen der Schulen schätze und den Mut der jungen Sprachtalente bewundere. Ich möchte ihnen meinerseits Mut machen, auf ihre Fähigkeiten konsequent aufzubauen. Die österreichische Wirtschaft braucht diese Talente", betonte WKÖ-Vizepräsidentin KommR Renate Römer.

Fremdsprachenkompetenz wird immer wichtiger

Der Bedarf an Fremdsprachen ist bei Österreichs Unternehmen groß:
in 70 Prozent der Unternehmen müssen die Mitarbeiter sehr häufig mit ausländischen Kund(inn)en, Lieferant(inn)en oder Partnerfirmen in Kontakt treten. Fremdsprachenkenntnisse sind dabei in allen Hierarchieebenen gefragt: so geben 33 Prozent der Unternehmen an, dass auch die Fachkräfte in der Produktion fremdsprachenkompetent sein müssen (Quelle: ibw, 2006).

"Englisch alleine genügt heute nicht mehr. Gute Englischkenntnisse werden mittlerweile als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Unternehmen suchen heute Mitarbeiter/innen, die auch über fundierte Sprachkenntnisse in anderen Sprachen verfügen. Die wichtigste Basis dafür wird in der Schule gelegt," erklärt WIFI-Kurator Dr. Michael P. Walter das Engagement des WIFI Österreich für die Fremdsprachenausbildung an den Schulen.

"Sprachen lernen ist zeitaufwändig, darf aber mit der Matura nicht zu Ende sein", so die VP Renate Römer. All jenen, die gerne Sprachen lernen, aber zu wenig Zeit dazu haben empfiehlt VP Renate Römer daher die Option"Blended Learning", ein attraktives computerunterstütztes Sprachangebot der WIFIs.

Unterstützung aus Politik, Bildung und Wirtschaft

Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied hat den Ehrenschutz für die WIFI SPRACHMANIA über¬nommen und ist durch MR Mag. Johann Wimmer, Leiter der AHS-Abteilung des Bildungs¬ministeriums, vertreten. WKÖ-Vizepräsidentin KommR Renate Römer und WIFI Österreich Kurator Dr. Michael P. Walter überreichen den Sieger/innen die wertvollen Preise - neben den vom WIFI Österreich gestifteten Sparbüchern zahlreiche Sachpreise der Sponsoren des Wett¬bewerbs.

Fremdsprachenwettbewerb: Bewährtes Konzept

Der Fremdsprachenwettbewerb an den österreichischen AHS ist ein bereits seit vielen Jahren bewährtes und erfolgreiches Konzept: Der sprachlich-sportliche Wettbewerb der WIFI SPRACHMANIA trägt mit dazu bei, den Sprachenunterricht an den Schulen aufzuwerten und zu fördern. Jahr für Jahr erbring¬en die Schüler/innen - unterstützt und gesponsert von Botschaften, Bildungs¬institu¬tionen und der Wirtschaft - in ihrer jeweiligen Fremdsprache hervor¬ragende Leist¬ung¬en. Das Finale ist dadurch zum nicht mehr weg zu denkenden, gut besuchten Highlight in der Sprach¬ausbildung an den AHS geworden.

Über das WIFI

Die WIFIs (Wirtschaftsförderungsinstitute der Wirtschaftskammern) sind die größte berufliche Aus- und Weiterbildungseinrichtung in Österreich mit einem Marktanteil von 20 Prozent. Pro Jahr besuchen 290.000 Kund(inn)en rund 25.000 Kurse. 2006 lag der Umsatz bei rund 130 Millionen Euro. Mit 9 Landesorganisationen und 80 Außenstellen sind die WIFIs der größte Weiterbildungspartner für die rund 300.000 Unternehmer/innen Österreichs.

Mit mehr als 3.000 Sprachkursen pro Jahr, 20 Sprachen und 30.000 Kursteilnehmer/innen zählt das WIFI zu den größten Sprachlehrinstituten Österreichs. WIFI Sprachzertifikate sind durch Kooperationen mit ausländischen Instituten und Universitäten international anerkannt.

Die vom Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) im April 2006 veröffentlichte und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) beauftragte Studie zum Thema "Bedarfsanalyse zu Fremdsprachen in österreichischen Großunternehmen" ist die erste umfassende Studie über die genaue Fremdsprachen(bedarfs)situation der Wirtschaft in Österreich. Weitere Informationen & Download unter www.ibw.at. Mehr Informationen zum WIFI Sprachenangebot unter: www.wifi.at/Sprachen

Fotos und Ergebnisse von der WIFI SPRACHMANIA werden unmittelbar nach Bekanntgabe der Sieger/innen versandt bzw. finden sich ab spätestens 15:00 Uhr unter www.pressefotos.at. Kontakt: Helene Fink, alphaaffairs, Tel: 01-90440-60, mobil : 0699/19204624, Email:
helene.fink@alphaaffairs.at
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