- 13.04.2007, 09:15:08
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WIFI SPRACHMANIA 2007: Heute Österreich-Finale im größten Fremdsprachenwettbewerb für Schüler/innen
Fremdsprachenkenntnisse im Berufsleben mehr denn je gefragt
Wien (PWK263) - Der Bedarf an Fremdsprachen bei Österreichs
Unternehmen ist groß: In 70 Prozent der österreichischen Betriebe
müssen die Mitarbeiter sehr häufig mit ausländischen Kund(inn)en,
Lieferant(inn)en oder Partnerfirmen in Kontakt treten (Quelle: ibw,
2006). Die Konzernsprache Englisch alleine ist dabei heute aber zu
wenig: Kenntnisse in der Landessprache der EU der 27 erleichtern den
Zugang zu neuen, rasch wachsenden Märkten und ermöglichen
interkulturelles Lernen über Landesgrenzen hinaus. Die hohe Qualität
des Sprach¬¬unter¬richts an den heimischen Schulen stellt einmal mehr
der größte Fremd¬spra¬chen¬wettbewerb unter Österreichs
AHS-Schüler/innen unter Beweis: Heute messen sich beim
Österreich-Finale, der WIFI SPRACHMANIA 2007, die größten
Sprachtalente unter Öster¬reichs Schüler/innen in den Sprachen
Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Russ¬isch. Mit
Unterstützung von bekannten "Native Speakers" aus allen fünf
Sprach¬regionen werden heute in der Wirtschaftskammer in Wien die
SPRACHMANIACS 2007 gekürt.
Sprachwissen und Schlagfertigkeit sind gefragt: Bei der WIFI
Sprachmania 2007 treten die neun Landessieger/innen in den Sprachen
Englisch, Französ¬isch, Italienisch, Spanisch und Russisch
gegenein¬ander an, um die Fremdsprachen-Stars unter den heimischen
AHS-Schüler/innen zu ermitteln. Mehr als 10.000 Schüler¬/innen
erbrachten in den Vorrunden, die seit Anfang 2007 stattgefunden
haben, beachtliche Leistungen. Beim heutigen Finale werden aus den
insgesamt 38 Finalist¬/innen, den Bundes¬¬ländersieger/innen in jeder
Sprache, die Sprachmaniacs 2007 gekürt.
Prominente Gäste motivieren zu Höchstleistungen
Höchstleistungen vollbringen die AHS-Schüler/innen dabei nicht nur
in der jeweiligen Sprache. In Rollenspielen und Diskussionsrunden
müssen sie vor ihrem "Star" bestehen: dem FM4-Moderator Stewart
Freeman aus Blackpool in England; Renauld Lagabrielle vom
französischen Kulturinstitut; dem italienisch-stämmigen
Medicopter-Star Andrea Tiziani; der El Pais-Korres¬pon¬dentin in
Wien, Julieta Rudich und Susanne Scholl, ORF Korrespondentin in
Moskau. Durch das Finale führt der zweisprachig (deutsch und
englisch) aufgewachsene ORF-Moderator Marvin Wolf.
Überzeugungskraft und hohes Sprachniveau sind gefragt
Auf die Schüler/innen warten anspruchsvolle Aufgabenstellungen: In
der Vor¬runde werden aus den jeweils neun Bundesländer-Sieger/innen
die drei Finalist(inn)en ausgewählt.
Eine neunköpfige Fachjury - bestehend aus AHS-Lehrer/innen und
Expert(inn)en der jeweiligen Sprache - ermittelt die
Fremdsprachen-Stars unter den heimischen AHS-Schüler/innen. Die
konkrete Aufgabenstellung erfahren die Finalist(inn)en erst wenige
Minuten vor ihrem Auftritt - wer Sprachmaniac werden will, muss daher
nicht nur mit Argu¬men¬tationskunst und Sprachentalent , sondern auch
mit schau¬spielerischem Können und gewandtem Auftreten vor Publikum
überzeugen.
"Ich genieße diesen außergewöhnlichen Tag, weil dann das Haus
voller Jugend ist. Die gebotenen Leistungen sind immer wieder
beeindruckend. Ich setze mich für diesen Wettbewerb ein, weil ich die
Leistungen der Schulen schätze und den Mut der jungen Sprachtalente
bewundere. Ich möchte ihnen meinerseits Mut machen, auf ihre
Fähigkeiten konsequent aufzubauen. Die österreichische Wirtschaft
braucht diese Talente", betonte WKÖ-Vizepräsidentin KommR Renate
Römer.
Fremdsprachenkompetenz wird immer wichtiger
Der Bedarf an Fremdsprachen ist bei Österreichs Unternehmen groß:
in 70 Prozent der Unternehmen müssen die Mitarbeiter sehr häufig mit
ausländischen Kund(inn)en, Lieferant(inn)en oder Partnerfirmen in
Kontakt treten. Fremdsprachenkenntnisse sind dabei in allen
Hierarchieebenen gefragt: so geben 33 Prozent der Unternehmen an,
dass auch die Fachkräfte in der Produktion fremdsprachenkompetent
sein müssen (Quelle: ibw, 2006).
"Englisch alleine genügt heute nicht mehr. Gute Englischkenntnisse
werden mittlerweile als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt.
Unternehmen suchen heute Mitarbeiter/innen, die auch über fundierte
Sprachkenntnisse in anderen Sprachen verfügen. Die wichtigste Basis
dafür wird in der Schule gelegt," erklärt WIFI-Kurator Dr. Michael P.
Walter das Engagement des WIFI Österreich für die
Fremdsprachenausbildung an den Schulen.
"Sprachen lernen ist zeitaufwändig, darf aber mit der Matura nicht
zu Ende sein", so die VP Renate Römer. All jenen, die gerne Sprachen
lernen, aber zu wenig Zeit dazu haben empfiehlt VP Renate Römer daher
die Option"Blended Learning", ein attraktives computerunterstütztes
Sprachangebot der WIFIs.
Unterstützung aus Politik, Bildung und Wirtschaft
Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied hat den Ehrenschutz für
die WIFI SPRACHMANIA über¬nommen und ist durch MR Mag. Johann Wimmer,
Leiter der AHS-Abteilung des Bildungs¬ministeriums, vertreten.
WKÖ-Vizepräsidentin KommR Renate Römer und WIFI Österreich Kurator
Dr. Michael P. Walter überreichen den Sieger/innen die wertvollen
Preise - neben den vom WIFI Österreich gestifteten Sparbüchern
zahlreiche Sachpreise der Sponsoren des Wett¬bewerbs.
Fremdsprachenwettbewerb: Bewährtes Konzept
Der Fremdsprachenwettbewerb an den österreichischen AHS ist ein
bereits seit vielen Jahren bewährtes und erfolgreiches Konzept: Der
sprachlich-sportliche Wettbewerb der WIFI SPRACHMANIA trägt mit dazu
bei, den Sprachenunterricht an den Schulen aufzuwerten und zu
fördern. Jahr für Jahr erbring¬en die Schüler/innen - unterstützt und
gesponsert von Botschaften, Bildungs¬institu¬tionen und der
Wirtschaft - in ihrer jeweiligen Fremdsprache hervor¬ragende
Leist¬ung¬en. Das Finale ist dadurch zum nicht mehr weg zu denkenden,
gut besuchten Highlight in der Sprach¬ausbildung an den AHS geworden.
Über das WIFI
Die WIFIs (Wirtschaftsförderungsinstitute der Wirtschaftskammern)
sind die größte berufliche Aus- und Weiterbildungseinrichtung in
Österreich mit einem Marktanteil von 20 Prozent. Pro Jahr besuchen
290.000 Kund(inn)en rund 25.000 Kurse. 2006 lag der Umsatz bei rund
130 Millionen Euro. Mit 9 Landesorganisationen und 80 Außenstellen
sind die WIFIs der größte Weiterbildungspartner für die rund 300.000
Unternehmer/innen Österreichs.
Mit mehr als 3.000 Sprachkursen pro Jahr, 20 Sprachen und 30.000
Kursteilnehmer/innen zählt das WIFI zu den größten
Sprachlehrinstituten Österreichs. WIFI Sprachzertifikate sind durch
Kooperationen mit ausländischen Instituten und Universitäten
international anerkannt.
Die vom Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) im
April 2006 veröffentlichte und vom Bundesministerium für Wirtschaft
und Arbeit (BMWA) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
beauftragte Studie zum Thema "Bedarfsanalyse zu Fremdsprachen in
österreichischen Großunternehmen" ist die erste umfassende Studie
über die genaue Fremdsprachen(bedarfs)situation der Wirtschaft in
Österreich. Weitere Informationen & Download unter www.ibw.at. Mehr
Informationen zum WIFI Sprachenangebot unter: www.wifi.at/Sprachen
Fotos und Ergebnisse von der WIFI SPRACHMANIA werden unmittelbar
nach Bekanntgabe der Sieger/innen versandt bzw. finden sich ab
spätestens 15:00 Uhr unter www.pressefotos.at. Kontakt: Helene Fink,
alphaaffairs, Tel: 01-90440-60, mobil : 0699/19204624, Email:
[email protected]
(Ne)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich WIFI Österreich Mag. Brittag Kleinfercher Tel.: 0590900-3600 0664/8179940 Email: [email protected]
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