• 10.04.2007, 12:16:39
  • /
  • OTS0113 OTW0113

Monatliche Kriminalstatistik des BM.I - März 2007

Rückgang der Kriminalität gegenüber den Vormonaten.

Wien (OTS) - Von Jänner bis März 2007 wurden in Österreich 153.685
Straftaten angezeigt. Gegenüber den Vergleichsmonaten Jänner 2006 zu
Jänner 2007 konnte damit der Anstieg der angezeigten Delikte auf
nunmehr 7,8 % reduziert, also eine Verbesserung um nahezu 3 %
gegenüber den Vormonaten erzielt werden.

Ähnlich verhält es sich mit der Aufklärungsquote. Der Rückgang der
Aufklärungsquote aus dem Jänner-Vergleich (4,28%) konnte um 2,28 %
verbessert werden.

Auffällig ist, dass der bisherige Kriminalitätsanstieg zum Teil
auf die unterschiedlichen Umweltbedingungen zwischen diesem und dem
vorigen Jahr zurückzuführen ist. So war bei den Fahrraddiebstählen
ein Zuwachs von 81,3 % und bei den Motorraddiebstählen ein Plus von
73,4 % zu verzeichnen. Der Anstieg beider Deliktsfelder liegt am
verfrühten Beginn der Zweiradsaison in diesem Jahr.

Ähnlich ist auch der Anstieg der Vandalismusdelikte um 69,5% zu
erklären. Da Vandalismus aber auch eine sehr gängige Form von
Jugendkriminalität ist, wird dieses Phänomen in den
Kriminalstrategien von Bundeskriminalamt und Länder verstärkt
berücksichtigt. Auf die Bekämpfung von Jugendkriminalität wird daher
künftig, speziell auf dem präventiven Sektor, besonderes Augenmerk
gelegt.

"Die vorliegenden Zahlen lassen erkennen, dass die von der
Exekutive eingeleiteten Maßnahmen Wirkung zeigen. Dennoch müssen wir
weiter intensiv an einer Verbesserung arbeiten und die regionalen
Entwicklungen differenziert betrachten", so Innenminister Günther
Platter.

"Die ständige Beobachtung der Kriminalität und die Analysen der
Kriminalstatistik ermöglichen unseren Polizistinnen und Polizisten
effizientes Einschreiten und rechtzeitiges Erkennen neuer
Kriminalitätsfelder. Diese Instrumente und das Engagement unserer
Beamten werden auch weiterhin dazu beitragen, dass Österreich eines
der sichersten Länder der Welt bleibt", so Innenminister Günther
Platter abschließend.

Angezeigte Fälle    Jän-Mrz 2006   Jän-Mrz 2007   + / - Jän-Mrz 
                                                       in %     
 Wien               54.389         54.893          0,9%         
 Tirol              14.312         14.799          3,4%         
 Burgenland          2.156          2.287          6,1%         
 Steiermark         14.687         15.708          7,0%         
 Vorarlberg          4.935          5.411          9,6%         
 Niederösterreich   19.570         22.085         12,9%         
 Salzburg            9.858         11.267         14,3%         
 Kärnten             6.539          7.587         16,0%         
 Oberösterreich     16.154         19.648         21,6%         
                                                                
 ÖSTERREICH        142.600        153.685          7,8%
Geklärte Fälle     Jän-Mrz 2006     Jän-Mrz 2007    + / - Jän-Mrz
                                                         in %     
 Salzburg           3.186            4.351           36,6%        
 Oberösterreich     8.382            9.437           12,6%        
 Vorarlberg         2.620            2.914           11,2%        
 Kärnten            3.213            3.544           10,3%        
 Steiermark         6.604            6.953            5,3%        
 Tirol              5.741            5.951            3,7%        
 Burgenland         1.210            1.206           -0,3%        
 Niederösterreich   9.278            8.627           -7,0%        
 Wien              16.263           14.823           -8,9%        
                                                                  
 ÖSTERREICH        56.497           57.806            2,3%
Aufklärungsquoten     Jän-Mrz 2006     Jän-Mrz 2007  + / - Jän-Mrz 
                                                          %punkte   
 Salzburg              32,3%            38,6%         6,3           
 Vorarlberg            53,1%            53,9%          0,8          
 Tirol                 40,1%            40,2%          0,1          
 Steiermark            45,0%            44,3%         -0,7          
 Kärnten               49,1%            46,7%         -2,4          
 Wien                  29,9%            27,0%         -2,9          
 Burgenland            56,1%            52,7%         -3,4          
 Oberösterreich        51,9%            48,0%         -3,9          
 Niederösterreich      47,4%            39,1%         -8,3          
                                                                    
 ÖSTERREICH            39,6%            37,6%         -2,0

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres
Mag. Michaela Huber
Tel. 01 - 53 126 - 2017

Bundeskriminalamt
Oberst Gerald Hesztera
Tel. 0664/323 00 16

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NIN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel