- 30.03.2007, 13:06:43
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Hahn: Das Wissenschaftsbudget ist eine Zukunftserklärung für unsere Gesellschaft!
Wien (ÖVP-PK) - "Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man
kann den Grund für etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man
bauen." Diese Worte von Antoine de Saint-Exupery können für
Wissenschaftsminister Johannes Hahn als Motto des Budgets 2007/2008
gelten: ein aktives Gestalten der Zukunft. "In diesem Sinne war die
gestrige Budgetrede von Finanzminister Molterer eine wirkliche
Zukunftserklärung für unsere Gesellschaft", sagte Hahn heute,
Freitag, im Plenum des Nationalrats. ****
"Und was ist mehr Zukunft als Wissenschaft und Forschung", so Hahn.
"Diesem Bereich kommt in der Aufmerksamkeit einer Gesellschaft ein
besonderer Stellenwert zu." Daher sei es wichtig, dass das
Doppelbudget im Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung
nachhaltige Schwerpunkte für die nächsten beiden Jahre setze und
damit den bisherigen Weg fortsetze.
Das Budget für Wissenschaft und Forschung steigt im Jahr 2007 um
420,8 Millionen Euro oder um plus 13,7 Prozent auf 3,501 Milliarden
Euro und im Jahr 2008 um 457 Millionen bzw. um plus 14,9 Prozent auf
3,538 Milliarden Euro, führte Hahn aus. Dies sei die größte
Steigerung seit dem Jahr 1991, freut sich der Minister und wies
darauf hin, dass auch Wissenschaftsrat, Professorenverband und
Rektorenkonferenz dieses Budget ausdrücklich loben.
"Die Universitätsmilliarde ist Realität", betonte Hahn weiter. "Das
sind in den kommenden drei Jahren über 500 Millionen Euro mehr für
die Universitäten im operativen Budget, das ist eine zehnprozentige
Steigerung und resultiert in der Zufriedenheit der Rektorenkonferenz.
Rund eine halbe Milliarde Euro werden wir in die infrastrukturelle
Verbesserung der Universitäten stecken. Damit kann auch diesbezüglich
die Qualität auf gleich bleibend hohem Niveau gehalten werden."
Angehoben wird auch die Studienförderung, kündigte Hahn an. "Das Geld
wird da sein. Aufgrund der Kürze der Zeit war es für heuer nur
möglich, linear zu erhöhen. Die soziale Treffsicherheit, der Ausbau
und die Weiterentwicklung brauchen eine längere Diskussion und werden
daher im nächsten Jahr über die Bühne gebracht.
"Die Forschung ist in besten Händen, das Budget ist ausreichend da.
Wir werden garantieren, dass die Unabhängigkeit der
Forschungseinrichtungen auch künftig sichergestellt wird - im
gleichen Ausmaß wie in der Vergangenheit", schloss der
Wissenschaftsminister.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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