Hahn: Das Wissenschaftsbudget ist eine Zukunftserklärung für unsere Gesellschaft!

Wien (ÖVP-PK) - "Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man bauen." Diese Worte von Antoine de Saint-Exupery können für Wissenschaftsminister Johannes Hahn als Motto des Budgets 2007/2008 gelten: ein aktives Gestalten der Zukunft. "In diesem Sinne war die gestrige Budgetrede von Finanzminister Molterer eine wirkliche Zukunftserklärung für unsere Gesellschaft", sagte Hahn heute, Freitag, im Plenum des Nationalrats. ****

"Und was ist mehr Zukunft als Wissenschaft und Forschung", so Hahn. "Diesem Bereich kommt in der Aufmerksamkeit einer Gesellschaft ein besonderer Stellenwert zu." Daher sei es wichtig, dass das Doppelbudget im Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung nachhaltige Schwerpunkte für die nächsten beiden Jahre setze und damit den bisherigen Weg fortsetze.

Das Budget für Wissenschaft und Forschung steigt im Jahr 2007 um 420,8 Millionen Euro oder um plus 13,7 Prozent auf 3,501 Milliarden Euro und im Jahr 2008 um 457 Millionen bzw. um plus 14,9 Prozent auf 3,538 Milliarden Euro, führte Hahn aus. Dies sei die größte Steigerung seit dem Jahr 1991, freut sich der Minister und wies darauf hin, dass auch Wissenschaftsrat, Professorenverband und Rektorenkonferenz dieses Budget ausdrücklich loben.

"Die Universitätsmilliarde ist Realität", betonte Hahn weiter. "Das sind in den kommenden drei Jahren über 500 Millionen Euro mehr für die Universitäten im operativen Budget, das ist eine zehnprozentige Steigerung und resultiert in der Zufriedenheit der Rektorenkonferenz. Rund eine halbe Milliarde Euro werden wir in die infrastrukturelle Verbesserung der Universitäten stecken. Damit kann auch diesbezüglich die Qualität auf gleich bleibend hohem Niveau gehalten werden."

Angehoben wird auch die Studienförderung, kündigte Hahn an. "Das Geld wird da sein. Aufgrund der Kürze der Zeit war es für heuer nur möglich, linear zu erhöhen. Die soziale Treffsicherheit, der Ausbau und die Weiterentwicklung brauchen eine längere Diskussion und werden daher im nächsten Jahr über die Bühne gebracht.

"Die Forschung ist in besten Händen, das Budget ist ausreichend da. Wir werden garantieren, dass die Unabhängigkeit der Forschungseinrichtungen auch künftig sichergestellt wird - im gleichen Ausmaß wie in der Vergangenheit", schloss der Wissenschaftsminister.
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