Seniorenbundobmann Khol begrüßt das neue Budget: "So wird soziale Nachhaltigkeit in Österreich gesichert!"

Molterer setzt sparsames Wirtschaften und zielgenaues Investieren als Leitmotive eines "enkeltauglichen Budgets" konsequent fort

Wien (OTS) - Der Österreichische Seniorenbund begrüßt das von Vizekanzler und Finanzminister Mag. Wilhelm Molterer erstellte Budget und die damit verbundene Weiterführung der finanzpolitischen Grundprinzipien für die Zukunft. Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, macht dies sehr deutlich:
"Nachhaltiges Wirtschaften, keine neuen Schulden und damit selbstverständlich keine Belastung zukünftiger Generationen gewährleistet die Sicherung des sozialen Netzes in Österreich - das sind hervorragende Voraussetzungen zum weiteren Ausbau und der Umsetzung der vorliegenden seniorenpolitischen Ziele in den kommenden Jahren. Ich teile die Bezeichnung von Finanzminister Molterer, der zu Recht dieses Budget als enkeltauglich und generationenfit bezeichnet. Aus Sicht der Senioren ganz besonders erfreulich ist die bereits unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beschlossene Anhebung der "Mindestpensionen" über die Armutsgrenze. Khol: "In unserem Land wird in Zukunft kein Pensionist mehr unter der Armutsgrenze leben müssen -jetzt ist die Erfüllung dieser jahrelangen Forderung des Seniorenbundes auch im Doppelbudget 2007/2008 festgeschrieben!" Für diesen wesentlichen sozialen Fortschritt sind alleine rund 240 Millionen Euro vorgesehen.

Für die im Bereich Pflege und Betreuung notwendigen Mittel ist nun Sozialminister Buchinger gefordert. Khol: "Wir hoffen sehr, dass Buchinger, entsprechend seiner gesetzlichen Ministerverantwortung die Finanzierung von Pflege und Betreuung in den geplanten Verhandlungen mit den Ländern und Gemeinden sichern kann."

Khol geht auf das vorliegende Budget näher ein:"Das von Vizekanzler und Finanzminister Molterer erarbeitete Budget ist eine geglückte Kombination aus Zukunftsorientierung und Sicherung des Lebensstandards", so Khol. Alleine rund ein Drittel der Ausgaben der Republik, heuer schon 23,5 Milliarden Euro, fließen in die Bereiche Soziale Wohlfahrt, Wohnungsbau und Gesundheit. Mit Mehrausgaben von 445 Mio. Euro für soziale Sicherheit in den nächsten beiden Jahren ist das Budget ein klares Bekenntnis zur gelebten gesellschaftlichen Solidarität. Gleichzeitig wird in die Zukunft, also in Bildung, Forschung und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes investiert. "Besonders erfreulich ist es, dass die Reformtätigkeit der Bundesregierung der letzten Jahre jetzt Früchte trägt. Damit werden die hohen Standards bei Sozialem und Gesundheit in Österreich weiterhin gesichert!", zeigt sich Khol erfreut. Besonders deutlich wird die "Enkeltauglichkeit" des Budgets: Erstmals seit 1993 wird Österreichs Staatsschuldenquote im nächsten Jahr wieder unter 60% des BIP, der Maastrichtgrenze, liegen.

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