Hofer: Das Plastiksackerl hat ausgedient

FPÖ: Umwelt, Landwirte und Wirtschaft wären die Profiteuere

Wien (OTS) - In der gestrigen Sitzung des Nationalrats hat FPÖ-Umweltsprecher, NAbg. Norbert Hofer die sukzessive Reduktion des Einsatzes von Tragetaschen aus nicht verrottbarem Kunststoff beantragt. Hofers Forderung erntete im Parlament nicht nur von den Abgeordneten des Freiheitlichen Parlamentsklubs sondern auch von einigen Herrschaften der ÖVP Beifall.

Norbert Hofer: "Die Verwendung des herkömmlichen Plastiksackerls belastet unsere Umwelt über viele Jahrhunderte. Alleine im Pazifik schwimmt ein Plastikmüllberg in der Größe Zentraleuropas. EU-weit entsteht jährlich ein Müllberg aus Verpackungsfolien von 250.000 Millionen Tonnen. Es wäre daher eine kluge Maßnahme, auf biogene Kunststoffe zu setzen, diese verrotten bereits nach zehn Wochen."

Der Einsatz von Biokunststoffen für Tragetaschen würde nicht nur unsere Umwelt entlasten sondern auch der österreichischen Landwirtschaft zugute kommen. Denn als Ausgangsstoff eignet sich neben Zucker und Zellulose auch Pflanzenstärke, die aus Erdäpfeln, Mais, Weizen und Zuckerrüben gewonnen werden kann. So bekämen unsere Landwirte wieder die Möglichkeit, mehr zu produzieren und gerechte Preise für ihre Produkte zu verlangen.

Hofer: "Schließlich würde auch unsere Wirtschaft vom Einsatz umweltfreundlicher Alternativen zum Plastiksackerl profitieren, da sie nicht mehr von Importen fossiler Rohstoffe zur Herstellung von Einkaufstaschen abhängig wäre. Leider haben die Regierungsparteien unseren Antrag abgelehnt, was mich aber nicht davon abhalten wird, weiter für diese Initiative einzusetzen. Ich bin guter Dinge, dass meine Forderung in naher Zukunft politisch umgesetzt wird. Das Plastiksackerl hat ausgedient."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003