COMET im Endspurt: Vorentscheidung für künftige Kompetenzzentren

17 von ursprünglich 26 Bewerberkonsortien bleiben nach erster Juryentscheidung im Rennen um die Startplätze im neuen Förderungsprogramm

Wien (OTS) - 17 von ursprünglich 26 Bewerberkonsortien bleiben im Rennen um die elf einzurichtenden Kompetenzzentren im neuen Förderungsprogramm COMET - Competence Centers for Excellent Technologies - des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Diese 17 werden nun eingeladen einen Vollantrag zu stellen. Dies entschied eine hochrangige, neunköpfige Jury heute, Donnerstag, auf Basis einer vorangegangenen intensiven Begutachtung der Teilnahmeanträge.

Sechs Bewerber haben jetzt noch die Chance, den Zuschlag für eines von drei geplanten Zentren in der Programmlinie K2 - mit höchstem Anspruchsniveau und internationaler Spitzenposition - zu bekommen. Elf Bewerberkonsortien bleiben im Wettbewerb um die geplanten acht K1-Zentren, die in der Dimension den bisherigen Kompetenzzentren der auslaufenden Programmlinien Kplus, K_ind und K_net vergleichbar sind. Welche Zentren es im Programm COMET schließlich geben wird, das wird in einer zweiten Jurysitzung Ende September 2007 entschieden werden.

Für bestehende Kompetenzzentren, die im neuen Programm nun nicht mehr zur Auswahl stehen, gibt es nach Ablauf der vereinbarten Zentrumslaufzeit die Möglichkeit einer "Phasing-out Finanzierung". Deren Modalität wird im Rahmen der Endevaluierung des jeweiligen Zentrums festgelegt.

130 Mio. Euro an Bundesmitteln stehen für diese erste Ausschreibung im Rahmen von COMET zur Verfügung. Die Förderungsanträge an den Bund der im Wettbewerb verbliebenen Bewerber summieren sich auf ein Volumen von rund 190 Mio. Euro. Eine zusätzliche Finanzierung erfolgt durch die Bundesländer und die Konsortialpartner selbst. Die projektierten Gesamtkosten aller verbliebenen Bewerber machen rund 500 Mio. Euro aus. Das Programmmanagement erfolgt durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Dynamische Stärkefelder

Die Teilnahmeanträge zeichneten eine Landkarte der österreichischen Stärkefelder. Zur Vollantragsstellung eingeladen wurden Konsortien aus sechs Bundesländern, die regionale Verteilung zeigt dabei eine Konzentration auf die Steiermark und Oberösterreich. Thematisch liegt das Schwergewicht auf den Werkstofftechnologien, Informationstechnologien und Life Sciences.

Die weiteren Schritte im Wettbewerb

Die Entscheidung der Jury am Donnerstag basierte auf einer externen Begutachtung durch internationale ExpertInnen, abgewickelt vom Wissenschaftsfonds (FWF) und von der Christian-Doppler-Gesellschaft (CDG), sowie einer internen Prüfung durch die FFG.

Die Jury bestand aus neun stimmberechtigten Mitgliedern, die je zu einem Drittel von der FFG, dem FWF und der CDG nominiert wurden.

Förderungen für K-Projekte - kleinere Initiativen in einem von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam definierten Forschungsprogramm - werden in einem einstufigen Verfahren entschieden. Die bis 27.April eingereichten Anträge für K-Projekte werden in der abschließenden Juryentscheidung beurteilt.

Diese findet nach Begutachtung der Vollanträge Ende September statt. Dabei wird das Panel der ersten Runde durch drei internationale, renommierte ExpertInnen ergänzt. Dieses Gremium entscheidet dann in einer zweitägigen Sitzung über die Zuschläge für K2- und K1-Zentren sowie die K-Projekte.

Exzellenz und internationale Sichtbarkeit: die Philosophie von COMET

Das Programm COMET ist eine gemeinsame Initiative von BMVIT und BMWA und setzt auf den Erfahrungen der erfolgreichen, 1998 gestarteten Programme Kplus, K_ind und K_net auf. Das neue Programm bringt eine Weiterentwicklung hinsichtlich Größe und Anspruchsniveau mit dem Ziel, Spitzenforschung in Österreich mit einer forcierten internationalen Ausrichtung und Sichtbarkeit zu fördern. Die neue Generation von Kompetenzzentren soll in der Liga der weltweit Besten mitspielen und international hervorragende ForscherInnen sowie Unternehmen an den Forschungsstandort Österreich binden. COMET umfasst drei Programmlinien: K1-Zentren, K2-Zentren und K-Projekte. Diese unterscheiden sich durch die Ansprüche an die geförderten Einrichtungen hinsichtlich Internationalität, Projektvolumen, Förderintensität und Laufzeit.

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