- 29.03.2007, 19:56:03
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COMET im Endspurt: Vorentscheidung für künftige Kompetenzzentren
17 von ursprünglich 26 Bewerberkonsortien bleiben nach erster Juryentscheidung im Rennen um die Startplätze im neuen Förderungsprogramm
Wien (OTS) - 17 von ursprünglich 26 Bewerberkonsortien bleiben im
Rennen um die elf einzurichtenden Kompetenzzentren im neuen
Förderungsprogramm COMET - Competence Centers for Excellent
Technologies - des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und
Technologie und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit.
Diese 17 werden nun eingeladen einen Vollantrag zu stellen. Dies
entschied eine hochrangige, neunköpfige Jury heute, Donnerstag, auf
Basis einer vorangegangenen intensiven Begutachtung der
Teilnahmeanträge.
Sechs Bewerber haben jetzt noch die Chance, den Zuschlag für eines
von drei geplanten Zentren in der Programmlinie K2 - mit höchstem
Anspruchsniveau und internationaler Spitzenposition - zu bekommen.
Elf Bewerberkonsortien bleiben im Wettbewerb um die geplanten acht
K1-Zentren, die in der Dimension den bisherigen Kompetenzzentren der
auslaufenden Programmlinien Kplus, K_ind und K_net vergleichbar sind.
Welche Zentren es im Programm COMET schließlich geben wird, das wird
in einer zweiten Jurysitzung Ende September 2007 entschieden werden.
Für bestehende Kompetenzzentren, die im neuen Programm nun nicht
mehr zur Auswahl stehen, gibt es nach Ablauf der vereinbarten
Zentrumslaufzeit die Möglichkeit einer "Phasing-out Finanzierung".
Deren Modalität wird im Rahmen der Endevaluierung des jeweiligen
Zentrums festgelegt.
130 Mio. Euro an Bundesmitteln stehen für diese erste
Ausschreibung im Rahmen von COMET zur Verfügung. Die
Förderungsanträge an den Bund der im Wettbewerb verbliebenen Bewerber
summieren sich auf ein Volumen von rund 190 Mio. Euro. Eine
zusätzliche Finanzierung erfolgt durch die Bundesländer und die
Konsortialpartner selbst. Die projektierten Gesamtkosten aller
verbliebenen Bewerber machen rund 500 Mio. Euro aus. Das
Programmmanagement erfolgt durch die Österreichische
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).
Dynamische Stärkefelder
Die Teilnahmeanträge zeichneten eine Landkarte der
österreichischen Stärkefelder. Zur Vollantragsstellung eingeladen
wurden Konsortien aus sechs Bundesländern, die regionale Verteilung
zeigt dabei eine Konzentration auf die Steiermark und Oberösterreich.
Thematisch liegt das Schwergewicht auf den Werkstofftechnologien,
Informationstechnologien und Life Sciences.
Die weiteren Schritte im Wettbewerb
Die Entscheidung der Jury am Donnerstag basierte auf einer
externen Begutachtung durch internationale ExpertInnen, abgewickelt
vom Wissenschaftsfonds (FWF) und von der
Christian-Doppler-Gesellschaft (CDG), sowie einer internen Prüfung
durch die FFG.
Die Jury bestand aus neun stimmberechtigten Mitgliedern, die je zu
einem Drittel von der FFG, dem FWF und der CDG nominiert wurden.
Förderungen für K-Projekte - kleinere Initiativen in einem von
Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam definierten Forschungsprogramm
- werden in einem einstufigen Verfahren entschieden. Die bis 27.April
eingereichten Anträge für K-Projekte werden in der abschließenden
Juryentscheidung beurteilt.
Diese findet nach Begutachtung der Vollanträge Ende September
statt. Dabei wird das Panel der ersten Runde durch drei
internationale, renommierte ExpertInnen ergänzt. Dieses Gremium
entscheidet dann in einer zweitägigen Sitzung über die Zuschläge für
K2- und K1-Zentren sowie die K-Projekte.
Exzellenz und internationale Sichtbarkeit: die Philosophie von COMET
Das Programm COMET ist eine gemeinsame Initiative von BMVIT und
BMWA und setzt auf den Erfahrungen der erfolgreichen, 1998
gestarteten Programme Kplus, K_ind und K_net auf. Das neue Programm
bringt eine Weiterentwicklung hinsichtlich Größe und Anspruchsniveau
mit dem Ziel, Spitzenforschung in Österreich mit einer forcierten
internationalen Ausrichtung und Sichtbarkeit zu fördern. Die neue
Generation von Kompetenzzentren soll in der Liga der weltweit Besten
mitspielen und international hervorragende ForscherInnen sowie
Unternehmen an den Forschungsstandort Österreich binden. COMET
umfasst drei Programmlinien: K1-Zentren, K2-Zentren und K-Projekte.
Diese unterscheiden sich durch die Ansprüche an die geförderten
Einrichtungen hinsichtlich Internationalität, Projektvolumen,
Förderintensität und Laufzeit.
Rückfragehinweis:
FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft Mag. (FH) Gerlinde Tuscher Öffentlichkeitsarbeit Sensengasse 1, 1090 Wien Tel: +43 (0) 5 7755-6010 Mobil: +43 (0) 664 85 69 028 Email: [email protected]
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