Fleckl: Tourismus-Ausschuss wird Tourismusbranche unterstützen

Faul erfreut, dass über Tourismus "zielführend diskutiert wird"

Wien (SK) - =

"Ich freue mich, dass es den Tourismus-Ausschuss
endlich gibt", unterstrich SPÖ-Nationalratsabgeordnete Anita Fleckl am Donnerstag im Nationalrat. Durch den Tourismus-Ausschuss sei es möglich, die Tourismusbranche zu unterstützen und nötige Rahmenbedingungen zu schaffen. Das "Konzept Modellregionen" sei gerade für benachteiligte Gebiete "sehr sinnvoll", so Fleckl. Um den österreichischen Tourismus zu stärken, regte SPÖ-Abgeordneter Christian Faul an, österreichischen SchülerInnen wieder den "traditionellen Wintersport Schifahren" näherzubringen - schließlich seien dies auch "Gäste der Zukunft", so Faul, der sich "erfreut" zeigte, dass nunmehr gemeinsam über den Tourismus "zielführend diskutiert" werde. ****

Die Einrichtung des Tourismus-Ausschusses "war längst überfällig" - er sei auch eine "gute Chance, den charmanten, idyllischen Blick des Tourismuslands Österreich von den verschneiten Bergen und rauschenden Bächen hin zu einer mit Sicherheit knallharten Geschäftsbranche zu lenken" - und der Branche insgesamt "hilfreich unter die Arme zu greifen", so Fleckl. Weiters gelte es, dem beim Wertschöpfungsprozess stark unterschätzten Bereich des Bergtourismus "mehr Stellenwert" zu geben. Auch im Bereich des Verordnungs- und Auflagenwesens für Schutzhütten ortete Fleckl "Verbesserungsbedarf". So gelte es hier, zu einer "Differenzierung der Auflagen je nach Standort" zu kommen. Außerdem sei zu fragen, ob Sperrstunden für Schutzhütten sinnvoll sind oder ob es sinnvoll sei, "verpflichtende Geschirrspülmaschinen für Schutzhütten zu fordern", wo doch viele Hütten gar keinen Stromanschluss hätten. Auch aus dem Umstand, dass der Tourismus eine typische Frauenbranche - mit allen negativen Begleiterscheinungen, wie: geringfügige oder Teilzeitbeschäftigung -sei, ergäbe sich großer Handlungsbedarf, so Fleckl, die betonte, dass "hier viele Defizite zu korrigieren sind".

Faul - Tourismusbranche gefordert, über Bewerbung der zweiten Saison nachzudenken

Es sei mittlerweile auch durch zahlreiche Studien belegt, dass das in der Vergangenheit geübte Modell der Sommerfrische in Österreich besonders großen Erholungswert habe, führte Faul aus, der sich dafür aussprach, dieses Modell wieder zu befördern und zu stärken. In der Tourismusbranche sei man insgesamt gefordert, über eine Bewerbung der zweiten, schwächeren Region nachzudenken. (Schluss) mb

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