Grillitsch zufrieden mit Doppelbudget 2007/2008

Nun kann jeder Euro aus Brüssel abgeholt werden

Wien (AIZ) - "Das heute von Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer präsentierte Budget steht für die Zukunft und die Chancen aller Österreicherinnen und Österreicher. Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes ist vorbildlich. Wir sind den Menschen im Wort und werden den erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fortsetzen. Das vorgelegte Budget ist auch ein klares Bekenntnis für die Entwicklung des ländlichen Raumes und die heimische Land- und Forstwirtschaft", zeigt sich Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch sehr zufrieden. "Es ist ein klares Bekenntnis zum Grünen Pakt und dessen Umsetzung. Für unsere Bäuerinnen und Bauern geht es dabei hauptsächlich um die Ausfinanzierung der Ländlichen Entwicklung. Für die Periode 2007 bis 2013 stehen in Österreich dafür EUR 3,9 Mrd. an EU-Mitteln zur Verfügung. Durch die gesicherte nationale Kofinanzierung ist es nun auch wirklich möglich, jeden Euro aus Brüssel abzuholen", so Grillitsch.

Die Umsetzung des Grünen Paktes wird der österreichischen Landwirtschaft im Jahr 2007 rund EUR 565 Mio. an EU-Mitteln und zusätzlich EUR 340 Mio. an Bundesmitteln bringen. 2008 werden von der EU dafür EUR 568 Mio., aus dem österreichischen Bundeshaushalt EUR 343 Mio. bereitgestellt. Das Budget ist die Basis für konkrete Politik dieser Regierung.

"Das veranschlagte Agrarbudget ist zukunftstauglich und europafit. Es ist ein klares Signal an unsere Bäuerinnen und Bauern und an unsere nachfolgenden Generationen", ist Grillitsch zuversichtlich. "Durch die erfolgreich verlaufenen Budgetverhandlungen - sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene - können wir unseren Bäuerinnen und Bauern die versprochenen Geldmittel für die Periode 2007 bis 2013 garantieren. Somit stehen für die gesamte Periode nun sogar EUR 278 Mio. für das Bergbauernprogramm zu Verfügung. EUR 527 Mio. für das Umweltprogramm und EUR 304 Mio. sind für Investitionen, Bildung und die Initiative LEADER vorgesehen", so der Bauernbundchef.

"Damit sind auch die für den Bauernbund festgelegten unverrückbaren Eckpunkte abgesichert. Wir haben uns immer klar für eine Weiterführung der Bergbauernförderung, ein flächendeckendes Umweltprogramm und einen Investitions- und Bildungsschwerpunkt ausgesprochen, um ein Fortbestehen unserer bäuerlichen Familienbetriebe zu gewährleisten und um damit den gesamten ländlichen Raum zu stärken", sieht Grillitsch seine Forderungen bestätigt. "Das Agrarbudget ist gleichzeitig Ausdruck von Kontinuität und Innovationskraft für morgen und gibt Planungssicherheit für unsere Bäuerinnen und Bauern", so Grillitsch. Er wies darauf hin, dass die Mittel für Land- und Forstwirtschaft zwischen 1999 und 2007 um 27% gestiegen seien.
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