- 28.03.2007, 13:35:15
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Forschungsbudget: Sburny sieht Taschenspielertricks der Regierung
27 Mio. weniger Geld als im Regierungsprogramm vereinbart
Wien (OTS) - Gleich 27 Millionen Euro weniger als im
Regierungsübereinkommen vorgesehen wird die Forschung erhalten,
erklärte die Innovationssprecherin der Grünen, Michaela Sburny zu den
bekannt gewordenen Eckzahlen zum Forschungsbudget. Sie sieht die
Befürchtungen der Grünen bestätigt: "Die im Regierungsprogramm für
2007 angekündigte Steigerung der Mittel für Forschung um 50 Mio. Euro
wird es nicht geben. Die Regierung will zwar die Forschung zum
‚Schwerpunkt’ erheben, schafft es aber nicht einmal die eigenen
Vorgaben einzuhalten."
Die veröffentlichten Zahlen seien ein budgetärer Taschenspielertrick,
so Sburny. Standen 2006 der Forschung aus Sondermitteln 420 Millionen
Euro zur Verfügung, so werden es 2007 gesamt 442 Millionen sein. Das
sind um 27 bis 28 Mio. Euro weniger Ausschüttungen als vorgesehen.
Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium müssen nach diesen ersten
Zahlen sogar mit einem Rückgang der Forschungsgelder rechnen.
Positiv beurteilt Sburny, dass die bisher außerbudgetär vergebenen
Sondermittel nun in den Budgets der Ressorts aufscheinen sollen. Dies
wurde von den Grünen seit langem gefordert.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]
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