- 28.03.2007, 11:13:34
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Kuntzl zu Zuverdienstgrenze: Kdolsky muss Chaos beenden
Reform der Zuverdienstgrenze notwendig
Wien (SK) - "Eine Reform der Zuverdienstgrenze beim Kindergeld
erachte ich für dringend notwendig, spreche mich aber klar gegen eine
ersatzlose Abschaffung aus", betonte SPÖ-Familiensprecherin Andrea
Kuntzl am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die im
Koalitionsabkommen vereinbarte Anhebung der Zuverdienstgrenze ist ein
richtiger Schritt, aber offenbar nicht ausreichend - dies zeige die
derzeit laufende Debatte. Familienministerin Kdolsky ist gefordert,
rasch das für die Betroffenen unzumutbare Chaos und die
Rechtsunsicherheit zu beenden. ****
"Für die SPÖ hat eine partnerschaftliche Teilung der Kinderbetreuung
Priorität, als längerfristiges Ziel sollen Eltern wählen können, ob
sie sich für die Zuverdienstgrenze in reformierter Form oder für eine
Reduktion der Arbeitszeit ohne Zuverdienstgrenze entscheiden", so die
SPÖ-Familiensprecherin.
Eine völlige Abschaffung würde eine budgetäre Kostenexplosion
bedeuten ohne einen zusätzlichen familienpolitischen Effekt zu
erreichen. Es ist zu befürchten, dass viele Väter sechs Monate
Kindergeld beziehen und trotzdem weiter Vollzeit berufstätig sind.
"Wir wollen vor allem einen positiven Effekt für die Kinder erreichen
und, dass sich mehr Väter als zur Zeit an Karenz und Familienleben
beteiligen." (Schluss) sl
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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