- 23.03.2007, 08:59:26
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Das Bundeskriminalamt warnt vor dem verstärkten Auftreten von Falschgeld in Österreich
Sicherer Schutz vor Blüten durch "FÜHLEN-SEHEN-KIPPEN"
Wien (OTS) - Seit Herbst 2006 ist wieder ein stetiger Anstieg im
Bereich der Falschgeldkriminalität feststellbar. Konnte in den Jahren
2005 und in der ersten Hälfte 2006 ein konstanter Rückgang
registriert werden, so steigen seitdem die Anzahl der festgestellten
"Blüten" kontinuierlich an. Betroffen ist vor allem der Handel, wobei
der Lebensmittelhandel besonders hervor zu heben ist. Brennpunkte
sind Salzburg, Wien und NÖ. Allerdings ist auch in den anderen
Bundesländern ein verstärktes Auftreten der Falschgeldverteiler zu
registrieren. Ein Anstieg ist vor allem bei den falschen 200 Euro
Banknoten, aber auch bei den 50 und 100 Euro Banknoten zu bemerken.
Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Kriminellen neu
organisiert haben und wieder massiv im Bereich der
Falschgeldkriminalität tätig sind. Es gibt massive Hinweise, dass
sich die Produktionsstätten der Falschgeldblüten nach wie vor in
Südosteuropa befinden. So konnte im Feber 2007 unter internationaler
Zusammenarbeit von Österreich, Deutschland, Slowenien und Europol
eine Falschgelddruckerei in Bosnien ausgehoben und 13 Personen
festgenommen werden.
Als weitere Gründe für das Ansteigen kann angeführt werden, dass
die "Blüten" immer besser werden und offensichtlich die
Aufmerksamkeit im Handel nachlässt.
Das Bundeskriminalamt empfiehlt mit höchster Aufmerksamkeit bei
der Geldprüfung vorzugehen. Die Euro-Banknoten sind mit den
modernsten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. Anhand dieser Merkmale
sind mittels der Methode "FÜHLEN-SEHEN-KIPPEN" echte von falschen
Banknoten leicht zu unterscheiden. Diese Prüfschritte sind auf der
Homepage www.oenb.at beschrieben und können ohne technische
Hilfsmittel durchgeführt werden.
Bei Falschgeldverdacht sollte sofort die nächste
Polizeidienststelle verständigt werden.
Rückfragehinweis:
Mag. Rudolf Unterköfler Bundeskriminalamt 01/24836/85343 Bundeskriminalamt Büro für kriminalpolizeiliche Öffentlichkeits- und Pressearbeit 01/24836/85146
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