• 14.03.2007, 10:30:00
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Umweltdachverband: Neue Wege im Wasserschutz!

- Umweltdachverband und Land NÖ starten Aktion NÖ Wassergemeinden - Wasserbewusstsein auf lokaler und regionaler Ebene stärken!

Wien/St. Pölten (OTS) - "Wasserpolitik braucht lokale Verankerung.
Wir wollen mit der Aktion NÖ Wassergemeinden das Wasserbewusstsein
der Betroffenen vor Ort stärken und sie motivieren, Verantwortung für
ihren Umgang mit dieser wichtigen Lebensressource zu übernehmen",
sagt Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes.
Mit der Aktion "NÖ Wassergemeinden - aus gutem Grund für unser
Wasser!" haben Gemeinden ab sofort die Möglichkeit, einen aktiven
Beitrag für einen gelungenen Wasserschutz zu leisten. Im Rahmen einer
Pressekonferenz wurde die beispielgebende Initiative, die das Land NÖ
gemeinsam mit dem Umweltdachverband gestartet hat, heute in St.
Pölten präsentiert. Außerdem haben das Land NÖ und der
Umweltdachverband eine AQUA-Sondernummer, eine Freecard, einen Folder
und die neue Website www.wassergemeinden.at mit allen Infos zur
Aktion gestaltet.

Heute für morgen sorgen: Schützen, was kostbar ist!

Jede Niederösterreicherin, jeder Niederösterreicher verbraucht im
Schnitt 135 Liter Wasser pro Tag. Das macht allein im Land unter der
Enns 210 Millionen Liter pro Tag - was mehr als 7 Mal dem
Wasserreservoir des Lunzer Sees entspricht. "Diese Zahlen machen
deutlich, wie wichtig es ist, sorgsam mit diesem wertvollen
Lebensmittel umzugehen. Denn unser Wasser ist ein unersetzlicher
Schatz", betont Heilingbrunner. In Niederösterreich tragen vor allem
die Gemeinden Sorge dafür, dass Wasser in ausreichender Menge und
guter Qualität zur Verfügung steht. Eine Rolle, die große
Verantwortung und Engagement erfordert und die durch die NÖ
Wassergemeinden noch mehr an Bedeutung gewinnen soll.

Wasserentwicklungsplan gibt Ziele vor

NÖ Wassergemeinde zu werden heißt, einen Wasserentwicklungsplan zu
erstellen und sich so mit allen Wasserthemen in der Gemeinde
ganzheitlich und vernetzt auseinander zu setzen. Dieser
Wasserentwicklungsplan orientiert sich an den Zielen der NÖ
Wassercharta von 2003, die die Grundsätze der blau-gelben
Wasserpolitik zusammenfasst. Die erfolgreiche Erstellung eines
Wasserentwicklungsplanes, der den Grundstock für die spätere
Umsetzung der Ziele darstellt, ist die Voraussetzung, um in den
ausgezeichneten Kreis der NÖ Wassergemeinden aufgenommen zu werden.

NÖ Wassergemeinden nehmen die Zukunft selbst in die Hand

"Die Aktion NÖ Wassergemeinden ist auch bezüglich der in der
Wasserrahmenrichtlinie der EU (WRRL) geforderten Bürgerbeteiligung
beispielhaft, denn die BürgerInnen können ihre Ideen und Wünsche
einbringen. Der Profit für BürgerInnen und Gemeinden liegt auf der
Hand: Die Grundwassersituation wird erhalten bzw. verbessert sich,
Bäche, Flüsse, Seen und Feuchtgebieten sehen glasklaren Zeiten
entgegen und die kostbare Ressource Wasser wird schonender genutzt",
sagt Heilingbrunner. NÖ Wassergemeinden sammeln außerdem Pluspunkte
für die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Gemeinde und profitieren
vom Imagegewinn, den sie durch den sorgsamen Umgang mit dem kostbaren
Nass erfahren. "So kann jede Gemeinde ihre Wasserzukunft selbst in
die Hand nehmen und ihre Chancen als Lebens- und Wirtschaftsstandort
bestimmen. NÖ Wassergemeinde zu werden zahlt sich aus! Aus gutem
Grund - für unser Wasser", so Heilingbrunner abschließend.

Rückfragehinweis:

Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident Umweltdachverband (UWD), 
   Tel. 0664/3818462,
   Mag Cornelia Maier, Projektleiterin Wasser, Tel. 01/40 113-23, 
   Dr. Sylvia Steinbauer, Öffentlichkeitsarbeit UWD, 
   E-Mail: [email protected], 
   http://www.umweltdachverband.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OGN

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