• 13.03.2007, 18:20:42
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Prammer: Intensiver Dialog mit NGOs auch in Zukunft

Wien (SK) - Nationalratspräsidentin Barbara Prammer lud am
Dienstag ins Parlament zur Präsentation des "CEDAW-Berichts"
(Österreich und die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von
Diskriminierung der Frau). Über den CEDAW-Bericht und den dazu
erschienen Schattenbericht, von unabhängigen Expertinnen und
Frauenorganisationen, diskutierten Elisabeth Kögler, Karin Tertinegg,
Rosa Logar und Sybille Pirklbauer unter der Moderation von
SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek.
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1979 wurde die Frauenrechtskonvention beschlossen und 1982 von
Österreich ratifiziert. Obwohl die Konvention nun schon 25 Jahre alt
sei, "hat sie nichts an Aktualität eingebüßt", attestierte Prammer.
Der 6. periodische Bericht der "CEDAW" (Convention on the Elimination
of all forms of Discrimination Against Woman) sei ein guter Anlass zu
sehen, wie die NGOs das kommentieren, was von politischer Seite als
Frauenschwerpunkte festgelegt wurde, so Prammer.

Als "spannend" bezeichnete die Nationalratspräsidentin die
Kooperation von NGOs und Regierung in diesem Bereich. "Aus engstem
Dialog zwischen Politik und NGOs, auch wenn die Auseinandersetzungen
oft sehr strittig waren, ist immer etwas Fruchtbringendes
hervorgegangen", so Prammer. Sie werde auch in Zukunft alles daran
setzen, dass der Dialog intensiv bleibt. So sei auch der
Schattenbericht, der die Situation der Frauen in Österreich kritisch
beleuchte, gleichzeitig aber auch Anregungen für Änderungen
beinhalte, ein wichtiger Aspekt dieser Zusammenarbeit.

Heinisch-Hosek: Endlich wieder frischer Wind bei Frauenpolitik

Heinisch-Hosek zeigte sich erfreut, dass "statt einem lauen Lüftchen,
nun endlich wieder frischer Wind" in der Frauenpolitik wehe. Die neue
Frauenministerin werde die "Dinge angehen", so Heinisch-Hosek. Auch
wenn der CEDAW-Bericht nur einen "Empfehlungscharakter" habe,
entstehe doch ein "gewisser Druck etwas zu verändern". Sie sei
erfreut, dass sich ein Großteil der Forderungen der
Diskussionsteilnehmerinnen, im Regierungsübereinkommen wiederfinde.
Es sei nötig, dass bei einem solchen Thema alle Parteien "an einem
Strang ziehen", so Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss) ar

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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