- 05.03.2007, 14:50:00
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Strache: Politische Meteorologie zählt nicht zu den Stärken dieser Regierung
Will Gusenbauer Urlaubsreisen für Arbeiter verteuern?
Wien (OTS) - Von der laut Alfred Gusenbauer angeblich "gebesserten
politischen Großwetterlage" merkt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache
nichts: "Offenbar zählt auch politische Meteorologie zu den
zahlreichen Stärken, die diese Bundesregierung nicht hat."
Im Gegensatz zu Gusenbauers Sonnenschein seien die Österreicher in
Wahrheit mit tristen Nebelbänken konfrontiert, die die Namen
"Arbeitslosigkeit", "Zuwanderung" und "Abbau des Sozialstaats"
trügen, meinte Strache. Gusenbauers "umfassendes Maßnahmenpaket" für
Arbeit und Wirtschaft erschöpfe sich darin, den Großkonzernen billige
ausländische Arbeitskräfte zu verschaffen, was die Zulassung von
Facharbeitern aus den neuen EU-Ländern eindringlich beweise. Dass man
damit den Verdrängungswettbewerb am Arbeitsmarkt weiter verschärfe,
sei der SPÖ offenbar gleichgültig, was ja auch die Zustimmung des
SPÖ-Präsidiums beweise, das sich offenbar auch nur mehr als
verlängerter Arm des ÖVP-Vorstands definiere.
Auch Gusenbauers Unterstützung für die Pröll-Forderung nach einer
Kerosin-Steuer stößt auf die entschiedene Ablehnung des FPÖ-Obmanns.
Die Zeche dafür müsse nämlich der Konsument zahlen. "Aber offenbar
ist die SPÖ der Meinung, dass Flugreisen wie in der Vergangenheit nur
dem Geldadel vorbehalten sein sollen, während das weniger betuchte
Volk auf die Bahn ausweichen oder gleich Urlaub auf dem Balkon machen
soll. Es ist ein trauriges Armutszeugnis für einen SPÖ-Kanzler, wenn
er einem Arbeiter die verdiente Urlaubsreise verteuern will", meinte
Strache.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, mailto:[email protected]
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