- 27.02.2007, 15:31:18
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Kinderbetreuung: Rosenkranz für echte Wahlfreiheit
Wien (OTS) - Zur Auseinandersetzung um Familienpolitik und
Kinderbetreuung meldete sich heute die FPÖ Familiensprecherin NAbg.
Barbara Rosenkranz zu Wort.
"Es war immer freiheitliches Prinzip, dass die Betroffenen Familien
selbst entscheiden sollen, wie sie die Betreuung ihrer Kinder regeln.
Wenn die Mittel vorrangig in Richtung institutionalisierte Betreuung
verschoben werden und damit die direkte Unterstützung der Familien
vernachlässigt wird, werden Familien allerdings in eine bestimmte
Richtung gedrängt." Rosenkranz beruft sich auf die schwedische
Pädagogin Anna Wahlgren, die sagt, dass es Eltern lediglich leichter
gemacht werde, ihre Kinder beiseite zu schieben. "Ich dagegen setze
mich für echte Wahlfreiheit ein", sagte Rosenkranz.
"Die Frage der Kinderbetreuung darf sich nicht länger vorrangig an
den kurzfristigen Bedürfnissen des Arbeitsmarktes orientieren", so
Rosenkranz. Die Diskussion brauche vielmehr einen neuen Schwerpunkt:
"Es wird Zeit, dass endlich die Interessen der Eltern und das Wohl
der Kinder in den Mittelpunkt der Debatte gerückt werden." Die
freiheitliche Familiensprecherin verwies auf eine Studie von Richard
Gisser vom Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften und betonte: "Nur 9% der Frauen wollen Vollzeit
arbeiten, solange sie Kinder unter 6 Jahre haben, 49% wollen Teilzeit
arbeiten und 42% würden gerne ganz zu Hause bleiben. Solange der
wirtschaftliche Zwang zu zwei Einkommen besteht, gibt es keine echte
Wahlfreiheit." Rosenkranz wies darauf hin, dass auch die
Inanspruchnahme des Kinderbetreuungsgeldes ihre Argumente
untermauere.
Ganz wichtig ist für Rosenkranz, dass das Wohl der Kinder nicht
länger ignoriert werde. "In der Debatte werden Kinder lediglich als
Berufshindernis wahrgenommen. Das Wohl der Kinder muss endlich
berücksichtigt werden. Ich setze mich für die bestmögliche Betreuung
unserer Kinder ein, und diese ist in den ersten Lebensjahren
eindeutig in der eigenen Familie. Niemand kann das ernsthaft
leugnen."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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