• 21.02.2007, 13:43:26
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Lichtenecker zu Temelin: Nichthandeln von Pröll und Gusenbauer im Fall Temelin provoziert Grenzblockaden

Gusenbauer muss beim kommenden Prag-Besuch die Stillegung des AKW Temelin einfordern

Wien (OTS) - "Landwirtschaftsminister Josef Pröll und
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer haben im Fall des gefährlichen AKW
Temelin die Ängste der Bevölkerung ignoriert, die Grenzblockaden der
Atomgegner sind verständliche Reaktionen," erklärt Ruperta
Lichtenecker, Umweltsprecherin der Grünen. Der Nationalrat hat die
Bundesregierung per einstimmigen Antrag vor über zwei Monaten
aufgefordert, eine Völkerrechtsklage gegen Tschechien einzubringen,
wenn die Sicherheitsmängel nicht behoben sind. Seitdem war von
Gusenbauer und Pröll nichts zu hören, dabei bestätigt der jüngste
Bericht des Umweltbundesamtes eindeutig das Gefahrenpotential des AKW
Temelin und belegt den Bruch des Melker Abkommens.

"BK Gusenbauer muss bei seinem Staatsbesuch in Prag die Chance nutzen
um die schweren österreichischen Bedenken gegen Temelin, den Bruch
des Melker Vertrags und die österreichische Forderung nach einer
Stillegung des AKW Temelin klar und deutlich zu deponieren,"
appelliert Lichtenecker. Schlussendlich sei dies im
Regierungsprogramm festgeschrieben, so Lichtenecker.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

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