Katholische Jugend: Enttäuschung über Gesetzesentwurf zum Zivildienst

Wien (OTS) - "Der Zivildienst ist ein Wehrersatzdienst. Das heißt, Zivildiener sind im gleichen Ausmaß zu 'belasten' wie Wehrdiener", hält Harald Fartacek, Fachreferent und Zivildienstbeauftragter der Katholischen Jugend fest. Fartacek reagiert damit mit Enttäuschung auf aktuelle Medienberichte, wonach der Zivildienst - entgegen einer ursprünglichen SPÖ-Forderung - weiterhin nicht analog zum Wehrdienst auf sechs Monate verkürzt werden soll.

"Wir erneuern hiermit unsere Forderung nach einer Gleichbehandlung von Wehr- und Ersatzdienst, und damit eine einheitliche Verkürzung auf 6 Monate", so Fartacek.

Darüber hinaus tritt die Katholische Jugend nach wie vor

  • für eine Förderung von Freiwilligendiensten, wie z.B. dem "Freiwilligen Sozialen Jahr" und dem "Freiwilligen Ökologischen Jahr"
  • sowie mittelfristig für die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und den Umstieg auf Freiwilligendienste ein.

Katholische Jugend: Langjährige Erfahrung mit Freiwilligendiensten

Mit dem von ihr mitinitiierten bzw. getragenen "Freiwilligen Sozialen Jahr" (FSJ) und dem "Freiwilligen Ökologischen Jahr" (FÖJ) hat die Katholische Jugend seit vielen Jahren funktionierende Modelle in Sachen Freiwilligendienste anzubieten. Das FSJ ermöglicht jungen Menschen seit mehr als 25 Jahren, das FÖJ seit fast 15 Jahren, sich freiwillig im Sozial- und Umweltbereich zu engagieren.

Rückfragen & Kontakt:

Harald Fartacek Mag. Florian Schindegger
Fachreferent Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0650 / 82 61 057 Tel.: 0676 / 88011 1554

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KJO0001