• 15.02.2007, 11:55:41
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  • OTS0123 OTW0123

Katholische Jugend: Enttäuschung über Gesetzesentwurf zum Zivildienst

Wien (OTS) - "Der Zivildienst ist ein Wehrersatzdienst. Das heißt,
Zivildiener sind im gleichen Ausmaß zu 'belasten' wie Wehrdiener",
hält Harald Fartacek, Fachreferent und Zivildienstbeauftragter der
Katholischen Jugend fest. Fartacek reagiert damit mit Enttäuschung
auf aktuelle Medienberichte, wonach der Zivildienst - entgegen einer
ursprünglichen SPÖ-Forderung - weiterhin nicht analog zum Wehrdienst
auf sechs Monate verkürzt werden soll.

"Wir erneuern hiermit unsere Forderung nach einer Gleichbehandlung
von Wehr- und Ersatzdienst, und damit eine einheitliche Verkürzung
auf 6 Monate", so Fartacek.

Darüber hinaus tritt die Katholische Jugend nach wie vor

- für eine Förderung von Freiwilligendiensten, wie z.B.
dem "Freiwilligen Sozialen Jahr" und dem "Freiwilligen
Ökologischen Jahr"
- sowie mittelfristig für die Abschaffung der allgemeinen
Wehrpflicht und den Umstieg auf Freiwilligendienste ein.

Katholische Jugend: Langjährige Erfahrung mit Freiwilligendiensten

Mit dem von ihr mitinitiierten bzw. getragenen "Freiwilligen
Sozialen Jahr" (FSJ) und dem "Freiwilligen Ökologischen Jahr" (FÖJ)
hat die Katholische Jugend seit vielen Jahren funktionierende Modelle
in Sachen Freiwilligendienste anzubieten. Das FSJ ermöglicht jungen
Menschen seit mehr als 25 Jahren, das FÖJ seit fast 15 Jahren, sich
freiwillig im Sozial- und Umweltbereich zu engagieren.

Rückfragehinweis:

Harald Fartacek                   Mag. Florian Schindegger
   Fachreferent                      Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 0650 / 82 61 057            Tel.: 0676 / 88011 1554

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KJO

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