• 10.02.2007, 12:39:18
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ARBÖ: Urlauber-Reisewelle "erfüllt" alle Erwartungen - bis zu 35 Kilometer Stau

Transitstrecken in Salzburg, Steiermark, Tirol und Bayern hauptbetroffen

Wien (OTS) - Der Urlauberreiseverkehr und die damit verbundenen
Staus erreichten in den Mittagsstunden am Samstag den Höhepunkt. Die
Auswirkungen waren nach Informationen des ARBÖ kilometerlange Staus
und stundenlange Verzögerungen. Besonders betroffen waren wie sooft
die Transitstrecken in Westösterreich und auch in der Obersteiermark.

Die längsten Staus wurden gegen Mittag von der Tauernautobahn (A10)
im Bundesland Salzburg gemeldet. In Fahrtrichtung Villach ging es
zwischen Bischofshofen und Salzburg im Anreiseverkehr zu den
Schipisten auf rund 35 Kilometer nur mehr im Schritttempo weiter.
Die Rückreisewelle sorgte in Richtung Salzburg zwischen Golling und
Eben auf rund 30 Kilometern für "Stop and Go"-Verkehr. Ebenfalls rund
30 Kilometer zäher Verkehr wurden auf der Pinzgauer Bundesstraße
(B311) zwischen Sankt Johann und Lend in beiden Richtung gemeldet.
"Der Stau auf der Westautobahn im Großraum Salzburg hatte allerdings
nur sehr wenig mit Urlauberreiseverkehr zu tun. Hier sorgte die
Ferienmesse am Messegelände für einen erheblichen Besucherandrang zu
kilometerlange Staus", weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

In Tirol stand die Inntalautobahn (A12) im Bereich zwischen Kufstein
und der Ausfahrt Wiesing im Mittelpunkt der Stauberichterstattung.
Zwischen Kundl und der ehemaligen Grenze Kufstein/Kiefersfelden
standen die großteils deutschen Urlauber in Richtung Bundesrepublik
Deutschland auf ebenfalls rund 30 Kilometern im Stau. Auch auf der
bayerischen Autobahn Kufstein-Kiefersfelden standen die Kolonnen
zwischen der Kiefersfelden und dem Knoten Inntal auf rund 25
Kilometern still. In der Gegenrichtung standen die Urlauber zwischen
dem Knoten Inntal und der Grenze Kufstein/Kiefersfelden und
Kufstein/Süd sowie bei Wiesing zu insgesamt rund 35Kilometer im
Stau. Im weiteren Verlauf gab es auf der Zillertal Bundesstraße
(B169) zwischen der Autobahnausfahrt Wiesing und Schlitters auf rund
10 Kilometer kein Weiterkommen. Ein ähnliches Bild zeigte sich auf
der Fernpassstrecke (B179) in Richtung Deutschland zwischen Imst und
dem Fernpaß. Hier ging in beide Richtungen auf rund 30 Kilometern
nichts mehr. In Vorarlberg kam es vor allem vor dem Bregenzer
Pfändertunnel in Richtung Deutschland und zwischen Nüziders und der
Ausfahrt Montafon in Richtung Arlberg auf der Rheintalautobahn (A14)
zu kilometerlangen Staus.

"Als Staustrecken in der Obersteiermark stellten sich die Ennstal
Bundestrasse (B320) im Bereich zwischen Trautenfels und Liezen mit
jeweils 15 Kilometern Stau in beiden Richtungen sowie die Turracher
Bundesstraße (B95) bei Murau mit rund 5 Kilometer Stau heraus. Auch
auf der Glattjoch Bundesstraße (B75) rund um Irdning mussten die
Autofahrer ebenfalls einige Verzögerungen einplanen", berichtet
ARBÖ-Experte Thomas Haider weiter.

Urlauberschichtwechsel legt Verkehrsverbindungen in Oberbayern
lahm=

Auf den oberbayerischen Transitstrecken wurden nach Informationen
des ARBÖ rund 130 Kilometer Stau beziehungsweise zäher Verkehr
gemeldet. Auf der Verbindung Kufstein-Kiefersfelden (A93) ging in
beiden Richtungen auf der praktisch gesamten Länge von rund 25
Kilometern nichts mehr. Ebenfalls rund 25 Kilometer Stau wurden auch
von der Verbindung München-Salzburg (A8) zwischen dem Knoten München
und Holzkirchen in Richtung Österreich gemeldet. Auch auf der
Umfahrung München (A99) brach der Verkehr in Richtung Süden auf rund
25 Kilometern zusammen. "Dieses Wochenende übertraf das vergangene,
was die Staulängen betrifft um einiges. Allerdings dürfte das erst
der Vorgeschmack auf die kommenden beiden Wochenenden sein, an denen
unter anderem das benachbarte Bayern in die Ferien startet, sein", so
Thomas Haider abschließend.

(Forts. mögl.)

Rückfragehinweis:
ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider, Angela Schmalzl
Tel.: (++43-1) 89121-7
mailto: [email protected]
http://www.arboe.at

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