• 29.01.2007, 14:22:05
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Wittmann gegen strafrechtliche Verfolgung von SportlerInnen!

Wien (SK) - Mit Verwunderung reagierte der Vorsitzende des
Sportausschusses, SPÖ-Nationalrat Peter Wittmann, auf die Aussagen
von Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka. Dieser sprach sich in einem
Interview mit der Kleinen Zeitung für strafrechtliche Konsequenzen
für SportlerInnen im Dopingfall aus. "In der letzten
Legislaturperiode hatten sich alle Fraktionen einstimmig für das
Antidopinggesetz ausgesprochen, das für die betroffenen SportlerInnen
bewusst keine strafrechtlichen Konsequenzen vorsieht. Dafür sollen
die Hintermänner wie Betreuer oder Ärzte zur Verantwortung gezogen
werden. Es ist unverständlich, dass Lopatka diesen gemeinsamen Weg
verlässt und plötzlich über Strafen für SportlerInnen nachdenkt. Auch
im Regierungsübereinkommen findet sich dieser Vorschlag des
Sportstaatssekretärs nicht", so Wittmann am Montag gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. ****

Wittmann kündigte an, diese Fragen bei der nächsten Sitzung des
Sportausschusses im Rahmen einer aktuellen Aussprache mit Lopatka
ausführlich zu diskutieren. "Viel wichtiger als die strafrechtliche
Verfolgung der SportlerInnen ist aus meiner Sicht die
Bewusstseinsbildung der Athleten. Strafen sind der falsche Weg",
schloss Wittmann. (Schluss) sl/mm

Rückfragehinweis:

Pressedienst der SPÖ
   Tel.: 01/53427-275
   
   Impressum:
   Medieninhaber Sozialdemokratische Partei Österreichs, 
   Bundesorganisation,
   1014 Wien, Löwelstraße 18.
   Offenlegung: http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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