Wittmann gegen strafrechtliche Verfolgung von SportlerInnen!

Wien (SK) - Mit Verwunderung reagierte der Vorsitzende des Sportausschusses, SPÖ-Nationalrat Peter Wittmann, auf die Aussagen von Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka. Dieser sprach sich in einem Interview mit der Kleinen Zeitung für strafrechtliche Konsequenzen für SportlerInnen im Dopingfall aus. "In der letzten Legislaturperiode hatten sich alle Fraktionen einstimmig für das Antidopinggesetz ausgesprochen, das für die betroffenen SportlerInnen bewusst keine strafrechtlichen Konsequenzen vorsieht. Dafür sollen die Hintermänner wie Betreuer oder Ärzte zur Verantwortung gezogen werden. Es ist unverständlich, dass Lopatka diesen gemeinsamen Weg verlässt und plötzlich über Strafen für SportlerInnen nachdenkt. Auch im Regierungsübereinkommen findet sich dieser Vorschlag des Sportstaatssekretärs nicht", so Wittmann am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Wittmann kündigte an, diese Fragen bei der nächsten Sitzung des Sportausschusses im Rahmen einer aktuellen Aussprache mit Lopatka ausführlich zu diskutieren. "Viel wichtiger als die strafrechtliche Verfolgung der SportlerInnen ist aus meiner Sicht die Bewusstseinsbildung der Athleten. Strafen sind der falsche Weg", schloss Wittmann. (Schluss) sl/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275

Impressum:
Medieninhaber Sozialdemokratische Partei Österreichs,
Bundesorganisation,
1014 Wien, Löwelstraße 18.
Offenlegung: http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003