- 23.01.2007, 09:25:05
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ARBÖ holt Mitglied per Ambulanz-Jet aus Italien
Kosten von 10.000 Euro ARBÖ-Sicherheits-Pass gedeckt
Wien (OTS) - Ein Italien-Urlaub wurde für eine Tiroler Familie zum
Horrortrip. Ohne Vorwarnung stellte sich bei Herbert K. eine
Gehirnblutung ein. Der Zustand verschlechterte sich so rapide, dass
der Patient innerhalb kürzester Zeit auf die Intensivstation des
Krankenhauses in Neapel überstellt werden musste. Dort konnte er zwar
stabilisiert werden, Besserung war aber keine zu erwarten, daher
rieten die italienischen Ärzte, ihn in die Universitätsklinik
Innsbruck zu überstellen. Die Familie schaltete in den Tagen der
Verzweiflung den ARBÖ-Reisenotruf ein.
Nach dem Erstkontakt machte sich das Team sofort an die
Organisation der Krankenrückholung. "Der Zustand des Patienten war so
kritisch, dass der Transport zum Flughafen im Vergleich zum
Ambulanz-Flug das größere Risiko darstellte", berichtet Thomas
Woitsch vom ARBÖ-Reisenotruf. Da das örtliche Krankenhaus eine
falsche Diagnose gestellt hatte, wurde die Organisation erschwert.
Als die Ärzte des ARBÖ entgegen der Entscheidung des örtlichen
Krankenhauses grünes Licht für die Krankenüberstellung gaben, machte
sich ein Team von der Tyrolean Air Ambulance im Ambulanz-Jet sofort
auf den Weg nach Neapel. Kaum in Innsbruck angekommen stellten sich
eine erste erhoffte Besserungen ein. Die Behandlung der italienischen
Ärzte schockte die Innsbrucker Kollegen, war zum Beispiel eine
künstliche Beatmung des Patienten eine der unnötigen Maßnahmen, die
getroffen wurden. Auch ein diagnostiziertes Wach-Koma des Patienten
bewahrheitete sich nicht.
Eine gute Zusammenarbeit zwischen der Tyrolean Air Ambulance, dem
Versicherungsbüro Wollschlaeger und dem ARBÖ-Reisenotruf-Team stellte
eine ausgezeichnete Organisation der Krankenrückholung sicher. Das
ARBÖ-Reisenotruf-Team wünscht Herrn K., der noch einen langen Weg vor
sich hat, sowie seiner Familie alles Gute. "Da Herr K. um 32,50 Euro
einen ARBÖ-Sicherheits-Pass abgeschlossen hat, wurden die
angefallenen Kosten in der Höhe von 10.000 Euro zur Gänze vom ARBÖ
übernommen", resümiert Thomas Woitsch.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at
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