Sturm: ÖBB verfügen aus Sicherheitsgründen eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung

Wien (OTS) - (Wien, 18. Jänner 2007) - Zur Sicherheit der Fahrgäste weden in den Nachtstunden die Züge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) generell mit verminderter Geschwindigkeit unterwegs sein. Die dadurch geringeren Bremswege der Züge sollen ein rascheres Anhalten vor potentiellen Hindernissen auf den Gleisen ermöglichen. Die Geschwindigkeitsreduktion gilt bis auf weiteres. ****

Außerdem wird auf allen jenen Strecken, auf denen während der Nachtstunden keine Züge verkehren, der jeweils erste Morgenzug mit verminderter Geschwindigkeit fahren, um ebenso potentielle Hindernisse rechtzeitig zu erkennen. Auch diese Maßnahme wurde ausschließlich zur Sicherheit der Fahrgäste angeordnet.

Über 150 Mitarbeiter zusätzlich in Alarmbereitschaft
Bereits am Vormittag haben die ÖBB zusätzlich 150 Mitarbeiter für den Entstörungsdienst und zur Behebung etwaiger Schäden in Alarmbereitschaft versetzt. Bei den prognostizierten Windgeschwindigkeiten kann es durch umstürzende Bäume auch zu einer Beeinträchtigung des Bahnbetriebes kommen. Das Notfallsmanagement verfügt im Normalfall über ca. 100 Spezialisten, die rund um die Uhr in Rufbereitschaft stehen. Um Störungen die im Bahnnetz auftreten, rasch beheben zu können stehen für die heutige Nacht ca. 150 zusätzliche Mitarbeiter in Alarmbereitschaft.

Zusätzlich wurden alle Mitarbeiter von der drohenden Sturmgefahr informiert und die Verschubmitarbeiter angewiesen, Fahrzeuge doppelt zu sichern. Damit soll verhindert werden, dass abgestellte Waggons auf Grund eines Gefälles und des Sturmes unbeabsichtigt in Bewegung geraten.

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Nikolaus Käfer
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