- 18.01.2007, 09:22:57
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FPÖ-Umweltsprecher Hofer: Katastrophale Klimaschutzbilanz in Österreich
FPÖ fordert Taten statt Überschriften - Mittel für Euratom für Erneuerbare Energie einsetzen - 40 Millionen Euro jährlich für Forschungszentrum in Güssing
Wien (OTS) - Anlässlich der katastrophalen Klimaschutzbilanz, die
Österreich zum Schlusslicht in Sachen Erreichung der Klimaschutzziele
abstempelt, fordert FPÖ-Umweltsprecher Norbert Hofer von
Umweltminister Pröll endlich Taten statt Worte.
Hofer: "Das Regierungsprogramm wird uns hier keinen Meter
weiterbringen. Österreich hat seine CO2 Emissionen nicht wie geplant
reduziert sondern seit 1990 um 18 Prozent erhöht. Ziel wäre eine
Reduktion um 13 Prozent auf Basis des Wertes von 1990.
Norbert Hofer: "Wir müssen jetzt mit konkreten Maßnahmen beginnen. Ab
sofort ist bei der Sanierung und beim Neubau von Wohnungen und
Einfamilienhäusern bei der Vergabe Förderung nach den Maßgaben des
Passivenergiestandards vorzugehen. Die Wiedereinführung der
Zweckwidmung ist der der Wohnbauförderung wiedereinzuführen. Das von
Bund an die Länder überwiesene Geld wird leider derzeit zum Stopfen
von Budgetlöchern verwendet."
Hofer fordert außerdem nach dem Vorbild Deutschland ein
österreichisches Erneuerbare Energien Gesetz: "Es kann nicht sein,
dass wir durch unser so genanntes Ökostromgesetz den Bau von
Kraftwerken fördern, die fossile Energieträger verwenden und unsere
Abhängigkeit von Krisenregionen weiter erhöhen."
Auch der Ausstieg aus dem Euroatomvertrag wird von der FPÖ
eingefordert und wurde bereits im Nationalrat beantragt. Rund 40
Millionen Euro bezahlt Österreich jährlich an Euratom. Hofer: "Ich
möchte diesen Betrag in ein Forschungszentrum für Eurneuerbare
Energien in Güssing investiert wissen. Wir müssen statt Euratom auf
Eurenewable setzen."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, mailto:[email protected]
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