- 17.01.2007, 14:43:53
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Notare zahlen über gefordertem Mindestlohn
Für Angestellte in Notariatskanzleien ist ein Mindestlohn von Euro 1000 kein Thema
Wien (OTS) - Ein Mindestlohn von 1000 Euro pro Monat für
vollzeitarbeitende Dienstnehmer ist in Notariatskanzleien längst
Realität. Dies stellt Dr. Klaus Woschnak, Präsident der
Österreichischen Notariatskammer, fest. "Vorwürfe, die Notare würden
weniger bezahlen, kommen immer wieder. Bereits im April 2004 hat die
Notariatskammer erhoben, dass lediglich 2% aller
Notariatsangestellten unter Euro 1000 monatlich bezahlt bekommen."
Woschnak weist darauf hin, dass Mitarbeiter in Notariatskanzleien
qualifizierte Arbeit zu leisten hätten. Um weniger als Euro 1000
bekomme man dafür heute, im Jahr 2007, längst keine Angestellten
mehr. Das Notariat habe dazu weder Zurufe von außen noch einen
"Generalkollektivvertrag" nötig.
Die österreichischen Notarinnen und Notare beschäftigen in den 478
Kanzleien rund 2600 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. Zwei Drittel
davon sind Vollzeitarbeitskräfte, ein Drittel Teilzeitmitarbeiter.
Dieser Umstand zeigt weiter, dass in Notariatskanzleien den
Bedürfnissen der Arbeitnehmer entgegen gekommen wird. Dies gilt auch
für strukturschwache Gebiete, wo das Notariat seinen Beitrag zur
Sicherung von qualifizierten Arbeitsplätzen leistet. Außerdem
unterstützen rund 370 Notariatskandidatinnen und Notariatskandidaten
mit Universitätsabschluss die Arbeit der Notare.
Notariatsangestellte müssen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe
besonders ausgebildet werden. Dies geschehe in den
Notariatskanzleien, so Klaus Woschnak. Außerdem biete die
Notariatsakademie Mitarbeiterkurse für Einsteiger und
fortgeschrittene Notariatsangestellte an. Die Ausbildungskosten
würden, so Woschnak, von den Notaren getragen.
Rückfragehinweis:
Österreichische Notariatskammer
Tel.: +43 1/402 45 09-48
mailto:[email protected]
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