- 15.01.2007, 14:22:47
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Plassnik: "Eine gemeinsame Währung auf beiden Seiten der Karawanken"
Außenministerin begrüßt Slowenien als 13. Mitgliedsland der Eurozone
Laibach (OTS) - Laibach, 15. Jänner 2007 - "Als unmittelbarer
Nachbar ist es für Österreich eine ganz besondere Freude, Slowenien
als jüngstes Mitglied der Eurofamilie willkommen zu heißen. Der
heutige Tag ist eine logische Konsequenz des beeindruckenden
wirtschaftlichen Erfolgskurses unseres Nachbarlandes. Er ist aber vor
allem eine Bestätigung des eindrucksvollen Reformwillens der Menschen
in Slowenien", erklärte Außenministerin Plassnik am Rande der
offiziellen Feierlichkeiten zur Euro-Einführung in Slowenien.
"Europa wächst zusammen, Schritt für Schritt. Ab heute gibt es
eine gemeinsame Währung auf beiden Seiten der Karawanken. Österreich
und Slowenien rücken damit noch ein Stück näher zusammen", so
Plassnik weiter. Die Außenministerin hob auch die positiven
Auswirkungen auf das bereits heute dicht geknüpfte Verbindungsnetz
zwischen Österreich und Slowenien hervor: "Die gemeinsame Währung ist
ein weiterer Schlüssel zur Freisetzung des Potentials der
Zukunftsregion Mitteleuropa. Mit dem Euro wird ein weiteres Band zur
Förderung des wirtschaftlichen, kulturellen und letztlich auch
menschlichen Austauschs gelegt. Auch die Österreicher, gerade die
Kärntnerinnen und Kärntner, werden Nutznießer sein."
Gegenstand der Gespräche, die die Außenministerin bei dieser
Gelegenheit mit Außenminister Dimitrij Rupel führte, war neben
europapolitischen Themen auch die Frage der zweisprachigen
Ortstafeln. "Als Kärntnerin und als Europäerin ist mir die
Diskussion um die zweisprachigen Ortstafeln ein besonderes Anliegen.
Wir haben jetzt eine günstige Ausgangslage. Die neue Bundesregierung
hat ihre Entschlossenheit in dieser Frage außer Zweifel gestellt. Wir
wollen bis zum Sommer 2007 in möglichst breitem Konsens mit den
Volksgruppen zu einer nachhaltigen Lösung kommen . Wir werden dabei
auf den konsequenten Vorarbeiten des ehemaligen Bundeskanzlers
Wolfgang Schüssel aufbauen", betonte die Außenministerin.
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