• 12.01.2007, 14:02:08
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Wasserpfeifen - trendy, aber keinesfalls harmlos - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Bis vor kurzem kannte man Wasserpfeifen
hauptsächlich aus dem Fernsehen. Doch inzwischen erobern die so
genannten "Shishas" aus dem Orient die deutschen Szene-Bars.
Besonders Jugendliche sind fasziniert vom neuen Trend: Nach aktuellen
Umfragen hat bereits jeder Zweite der 16- bis 17-Jährigen schon
einmal Wasserpfeife geraucht.
Was ist das Besondere an Wasserpfeifen, wie gefährlich sind sie und
warum finden sie auch in Deutschland immer mehr Liebhaber? Mit diesen
Fragen beschäftigt sich die Januar-Ausgabe der Apotheken Umschau.
Chefredakteur Peter Kanzler erklärt, wie eine "Shisha" funktioniert:

O-Ton 13 sec.
"Die typische Wasserpfeife besteht aus Glas, mit einem langen
Flaschenhals. Dort wird der Tabak über Holzkohle erhitzt. Der
Tabakrauch wird dann durch das Wasser gekühlt, daher auch der Name,
und über einen Schlauch inhaliert."

Angeblich soll es gesünder sein, Wasserpfeifen zu rauchen als zum
Beispiel Zigaretten. Doch das ist ein Irrglaube, so Kanzler:

O-Ton 13 sec.
"Das ist eindeutig falsch. Der Nikotingehalt, das Teer und das
Kohlenmonoxyd sind ähnlich hoch wie bei einer Zigarette, zum Teil
liegen die Werte sogar deutlich darüber. Hinzu kommt, dass das
gemeinsame Rauchen aus einem Mundstück unhygienisch ist."

Trotzdem scheint der Siegeszug der Shishas unaufhaltsam. Viele
Menschen genießen es offenbar besonders, gemeinsam mit ihren Freunden
Wasserpfeife zu rauchen. Dass die orientalischen Pfeifen ähnlich
schädlich sind wie andere Tabakprodukte, interessiert weniger:

O-Ton 13 sec.
"Shisha-Rauchen gilt als schick, zudem denken viele, dass die
Wasserpfeife gesünder sei als das Rauchen von Zigaretten und das
stimmt definitiv nicht. Wer als Zigarettenraucher aus
gesundheitlichen Gründen auf die Wasserpfeife umsteigen will, betrügt
sich selbst."

Vorsicht also bei Wasserpfeifen, warnt die Apotheken Umschau. Sie
sind zwar trendy, aber keinesfalls gesünder als Zigaretten. Wer sich
etwas Gutes tun will und vielleicht noch keinen guten Vorsatz für das
neue Jahr hat, sollte lieber ganz mit dem Rauchen aufhören.

Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im APA-OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragehinweis:
Ruth Pirhalla
Pressearbeit
Tel.: 0049 89 / 7 44 33-123
Fax: 0049 89 / 744 33-459
E-Mail: [email protected]

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