Einkaufszentrum nimmt ab heute Babys "zurück"

Protest gegen "Venus Med"-Abtreibungseinrichtung in der Lugner City

Wien/Linz (OTS) - Im neu eröffneten "sexualmedizinischen Zentrum" Venus Med in der Lugner City sollen auch Abtreibungen stattfinden. Wie Geschäftsführerin Moshammer-Peter in einem Interview bekräftigt, zählt der Schwangerschaftsabbruch zu den "drei wesentlichen Bereichen" des Venus Med-Angebots. In Österreich ist Venus Med die erste Abtreibungseinrichtung, die sich in einem Einkaufszentrum einmieten konnte.

Mag. Jutta Lang, Pressesprecherin von "Jugend für das Leben" ist über die Eröffnung der Abtreibungseinrichtung bestürzt: "Abtreibung verursacht schon genug Leid für Mütter und Kinder. Die Tötungen in einem Einkaufszentrum durchzuführen, ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit."

Drohende Desensibilisierung

Durch die Abtreibungseinrichtung im Einkaufszentrum befürchtet Lang eine Bewusstseinsveränderung in der Gesellschaft. "Neben fehlerhaften Produkten und unpassenden Kleidungsstücken kann man nun auch unerwünschte Babys 'retournieren.' Es entsteht der Eindruck, Abtreibung sei Teil des ganz normalen Einkaufsalltags. Die Menschen werden dadurch in die Irre geführt: Man suggeriert ihnen, es handle sich um einen harmlosen Eingriff ohne Folgen, der 'nebenbei' erledigt werden könne."

Umfassender Aufruf zum Boykott

"Wenn Richard Lugner nichts gegen Venus Med unternimmt, sehen wir uns gezwungen, umfassend zum Boykott gegen alle Geschäfte aufzurufen, die in der Lugner City angesiedelt sind." Zweifellos werde das Wissen, dass in diesem Haus mit der Tötung ungeborener Kinder Geschäfte gemacht würden, vielen Menschen die Lust aufs Einkaufen verderben, stellt Lang abschließend fest.

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