- 09.01.2007, 10:30:00
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ÖBB erneuern Bahnhof Heiligenstadt
Generalsanierung in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt - Bahnhof wird barrierefrei, kundenfreundlich und modern
Wien (OTS) - Die ÖBB bauen den denkmalgeschützten Bahnhof
Heiligenstadt zu einer barrierefreien und kundenfreundlichen
Verkehrsstation um - und investieren dafür rund 6 Mio. Euro. Die
Fertigstellung ist für Mai 2008 geplant - rechtzeitig zur Fußball-EM.
Bahnhof Heiligenstadt: wertvolle, denkmalgeschützte Architektur
Der Bahnhof Heiligenstadt wurde ursprünglich von Otto Wagner geplant
und 1898 eröffnet; er gilt als architektonisch wertvoll und steht
unter Denkmalschutz. Die ÖBB-Infrastruktur Bau AG führt die
Umbauarbeiten daher in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt
durch; der Bahnhof wird unter strengen Vorgaben zu einer modernen
Verkehrsstation umgebaut.
Rund 6 Mio. Euro Investition
Die Bahnsteigkanten werden auf 55 cm über Gleisoberkante angehoben
-ein leichteres Ein- und Aussteigen wird dadurch möglich. Außerdem
werden die Bahnsteigoberflächen saniert. Der Personentunnel und das
Bahnhofsgebäude werden komplett renoviert und in gleicher Weise
wiederhergestellt. Die ÖBB tragen damit dem Denkmalschutz Rechnung.
Zwei Aufzüge und vier Rolltreppen erleichtern die Zugänge zu den
Bahnsteigen. Zusätzlich wird ein durchgehendes Blindenleitsystem
geschaffen. Die WC-Anlagen werden saniert und ein barrierefreies WC
eingebaut.
"Im Rahmen der Bahnhofsoffensive bauen wir alle großen Wiener
Bahnhöfe zu modernen Verkehrsstationen um. Wir bringen damit die neue
Qualität der ÖBB in die Bundeshauptstadt", betont ÖBB-Chef Martin
Huber.
Planungsstadtrat Rudi Schicker hebt die Bedeutung der
Bahnhoferneuerungen für Wien hervor: "Wiens Bahnhöfe sind nicht nur
wichtige Verkehrsdrehscheiben, sondern sie schaffen auch
Entwicklungsimpulse. So entsteht etwa mit dem geplanten modernen
Hauptbahnhof ein neuer Stadtteil mit Büros, Wohnungen, und sozialen
Einrichtungen. Auch im 19. Bezirk wird die Muthgasse als Bildungs-
Forschungs- und Medienstandort durch den neuen Bahnhof Heiligenstadt
aufgewertet."
Verkehrsknotenpunkt Heiligenstadt
Rund 28.000 Fahrgäste täglich frequentieren die Verkehrsdrehscheibe
Heiligenstadt. Zu Zeiten Otto Wagners war er ein wichtiger
Schnittpunkt der damaligen Wiener Stadtbahn und der Vorortelinie.
Heute dient der Bahnhof Heiligenstadt als wichtige Verknüpfung der
Vorortelinie, der Franz Josefs Bahn und den Wiener Linien. Für
Pendler ist er ein bedeutender Umsteigebahnhof zwischen der S 40, der
S 45, Regionalzügen und Regionalexpress aus Krems und Gmünd bzw. aus
Budweis und der U4. Mit dem neuen Fahrplan haben die ÖBB zudem ein
neues Zugpaar zwischen Krems und Heiligenstadt eingeführt.
Der Bahnhof Heiligenstadt ist auch für den Bezirk Döbling sehr
bedeutend. "Schon in den Jahren 1978/1979 konnte ich die
Sanierungsarbeiten begleiten und bin sehr dankbar, dass die
Modernisierung nun für die Fahrgäste viele Vorteile bringt", so Adolf
Tiller, Bezirksvorsteher des 19. Wiener Gemeindebezirks.
Fahrgäste werden optimal informiert
Der Umbau des Bahnhofs Heiligenstadt findet unter laufendem Betrieb
statt. Besonders wichtig ist den ÖBB, dass die Fahrgäste über
geänderte Zugangsmöglichkeiten und Zugabfahrten während des
Bahnhofumbaus immer bestmöglich informiert sind. Das wird durch ein
schlüssiges, permanent angepasstes Wegeleitsystem, durch Aushänge,
Flugzettel und Durchsagen erreicht.
Rückfragehinweis:
Mag. Katharina Kaschel
Pressesprecherin Wien und Burgenland
ÖBB-Holding AG
Tel: +43 1 93000 44278
e-mail: [email protected]
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