- 09.01.2007, 08:49:13
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SPÖ jenseits von Gut und Böse?
Studierende fühlen sich von der SPÖ durch deren Vorgehen bei den Koalitionsverhandlungen um ihre Wählerstimmen betrogen.
Wien (OTS) - "Studierende arbeiten oft weit mehr als 40 Stunden
pro Woche daran, sich zu LeistungsträgerInnen für Wirtschaft und
Gesellschaft heranzubilden," meint Ines Leobner, Vorsitzende der HTU.
"Seit 1994 wurden die Stipendien nicht an den Verbraucherindex
angepasst, die Lebenserhaltungskosten sind erheblich gestiegen und
Studiengebühren wurden eingeführt. Das einzige, was der SPÖ dazu
einfällt, ist, auf 'Bummelstudenten' zu schimpfen und einen absurden
Sozialdienst einzuführen."
Der designierte Bundeskanzler mit einem realen Brutto-Monatsgehalt
von 18.000 Euro bietet den Studierenden "Sozialdienste" mit einem
fiktiven Stundenlohn von 6,06 Euro an. Er nennt das: "Abschaffung der
Studiengebühren".
"Es gibt wenige Gründe für Studiengebühren und viele gute Gründe
dagegen - die jetzt in Aussicht gestellte Regelung eines
"Sozialdienstes" für Studierende aber ist jenseits von Gut und Böse;
sie ist einfach eine Verhöhnung der Studierenden als arbeitende
Menschen, als WählerInnen und überhaupt," schließt Ines Leobner.
Rückfragehinweis:
HochschülerInnenschaft an der TU Wien
Ines Leobner
Tel.: 0650/2350050
mailto: [email protected].a
http://www.htu.at
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