SPÖ jenseits von Gut und Böse?

Studierende fühlen sich von der SPÖ durch deren Vorgehen bei den Koalitionsverhandlungen um ihre Wählerstimmen betrogen.

Wien (OTS) - "Studierende arbeiten oft weit mehr als 40 Stunden
pro Woche daran, sich zu LeistungsträgerInnen für Wirtschaft und Gesellschaft heranzubilden," meint Ines Leobner, Vorsitzende der HTU. "Seit 1994 wurden die Stipendien nicht an den Verbraucherindex angepasst, die Lebenserhaltungskosten sind erheblich gestiegen und Studiengebühren wurden eingeführt. Das einzige, was der SPÖ dazu einfällt, ist, auf 'Bummelstudenten' zu schimpfen und einen absurden Sozialdienst einzuführen."

Der designierte Bundeskanzler mit einem realen Brutto-Monatsgehalt von 18.000 Euro bietet den Studierenden "Sozialdienste" mit einem fiktiven Stundenlohn von 6,06 Euro an. Er nennt das: "Abschaffung der Studiengebühren".

"Es gibt wenige Gründe für Studiengebühren und viele gute Gründe dagegen - die jetzt in Aussicht gestellte Regelung eines "Sozialdienstes" für Studierende aber ist jenseits von Gut und Böse; sie ist einfach eine Verhöhnung der Studierenden als arbeitende Menschen, als WählerInnen und überhaupt," schließt Ines Leobner.

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Ines Leobner
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