ÖH Universität Innsbruck: Studierende hinters Licht geführt!

Innsbruck (OTS) - Die von den zukünftigen Regierunsparteien vorgestellte "Lösung" bei der Frage der Studiengebühren löst bei der ÖH Innsbruck -- nach Ungläubigkeit und Erstaunen -- vor allem Fassungslosigkeit aus. Was zuerst als verfrühter Aprilscherz gewertet wurde, stellt sich als erste bildungspolitische Maßnahme der neuen Regierung heraus.

"Die vollmundigen Wahlversprechungen zur Abschaffung der Studiengebühren sind offensichtlich nicht erfüllt worden!" empört sich die ÖH-Vorsitzende Maria Furtner (GRAS): "Natürlich ist soziales Engagement der Studierenden zu begrüßen, doch diese Regelung kommt der Verpflichtung zur Annahme eines schlecht bezahlten Jobs gleich. Der Verdacht drängt sich auf, dass durch diese Arbeitsleistung die Löcher im Sozialnetz mit Billigarbeitskräften notdürftig geflickt werden sollen. Wie etwa die Nachmittagsbetreuung in Schulen,... !"

"Die SPÖ hat es voll vergeigt! Gusenbauer und Schüssel gründen ein unsoziales Horrokabinett das sich große Koalition schimpft. Die Sozialdemokratie hat sich hier ihre letzten Grundsätze abkaufen lassen und kann somit als in die Geschichte eingegangen betrachtet werden!" so Gabriele Czerny (VSStÖ), 1. stellvertretende Vorsitzende.

"Wenn dies die Art und Weise ist, wie Probleme im Bildungsbereich von der künftigen Bundesregierung angegangen werden, wird noch Einiges auf uns zukommen", meint Michael Bauer (GRAS) aus dem Vorsitzteam, "die großen Probleme an den Universitäten werden uns wohl erhalten bleiben."

Die ÖH plant als erste Aktion gegen diese Maßnahmen am kommenden Mittwoch in der Maria-Theresienstraße in Innsbruck -- quasi als Sozialarbeit -- die Straße zu kehren.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft Innsbruck
Raphael Haag
ÖH Pressesprecher
Josef-Hirn-Straße 7, 6020 Innsbruck
Tel.: 0650/3060090
pressesprecher-oeh@uibk.ac.at
www.oeh.cc

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0010