• 08.01.2007, 14:26:39
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  • OTS0137 OTW0137

Mitterlehner: Neue Regionalförderlandkarte setzt richtige Prioritäten

Kleinere und mittlere Unternehmen können sich in Zukunft bis zu 35 Prozent ihrer innovativen Projekte fördern lassen

Wien (PWK008) - "Österreichische Betriebe in wirtschaftlich
schwachen Regionen können nun aufatmen", begrüßte Reinhold
Mitterlehner, Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer
Österreich, die endgültige Genehmigung der von 2007 bis 2013 gültigen
Regionalförder-Landkarte durch die EU-Kommission. Brüssel habe
offenbar eingesehen, dass eine zu starke Beschneidung der
Fördermittel für Betriebe in den Grenzregionen zu den neuen
Mitgliedsländern ein Fördergefälle und Wettbewerbsverzerrungen zur
Folge gehabt hätte, so Mitterlehner. Besonders heimische Unternehmen
wären davon betroffen gewesen.

Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) werden von den
neuen Regelungen profitieren: Betriebe mit maximal 50 Beschäftigten
können sich bis zu 35 Prozent ihrer Investitionsvorhaben fördern
lassen (Bei Großbetrieben liegt die Schwelle im Allgemeinen bei 15
Prozent, in der Ziel-1-Region Burgenland liegen die Werte höher).
"Brüssel setzt damit die von der WKÖ verlangten Prioritäten:
Innovative Projekte, die der Stärkung des Wachstums und der Schaffung
von Arbeitsplätzen dienen, dürfen mehr staatliche Unterstützung als
ursprünglich vorgesehen erhalten", erklärte Mitterlehner. Auch der
Bedeutung der KMU als Innovations- und Beschäftigungsmotor werde nun
verstärkt Rechnung getragen.

Mitterlehner begrüßt auch, dass die Intensitätsunterschiede zu den
höher förderbaren Nachbarregionen der Erweiterungsstaaten in der
neuen Förderperiode mit 20 Prozentpunkten beschränkt wurden. Das sei
vor allem für die Grenzregionen von besonderer Bedeutung und werde
möglichen Standortverlagerungen in die neuen Mitgliedstaaten
entgegenwirken.
Die neue Fördergebietskarte umfasst österreichische Regionen mit rund
1,85 Mio. Einwohnern. Die künftigen Regionalfördergebiete entsprechen
größtenteils den derzeitigen Gebieten. Positive Entwicklungsprozesse
in diesen Regionen können damit auch in Hinkunft unterstützt werden.
In der Förderlandkarte werden das Burgenland sowie Gebiete in
Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg und
Tirol ausgewiesen.
"Nun ist es wichtig, dass die neuen Schwellenwerte auch ausgenutzt
und intelligent und zu Gunsten der KMU genutzt werden", forderte
Mitterlehner abschließend. (FA)

Rückfragehinweis:
EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich
Mag. Franziska Annerl,
Tel.: +32/474/472594

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