Einigung bei KV-Verhandlungen der privaten Autobusbetriebe

KV-Löhne steigen um 2,7 Prozent - Molzer: "Bisherige Verhandlungskultur erfolgreich fortgesetzt"

Wien (PWK859) - Der Fachverband der Autobusunternehmungen in der Wirtschaftskammer Österreich und die Gewerkschaft Vida (bisher Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr) haben sich in der gestrigen 2. Verhandlungsrunde auf eine Erhöhung der Kollektivvertragslöhne um 2,7 Prozent, mit Wirksamkeit ab 1.1.2007, geeinigt.

"Der Lohnabschluss in der Höhe von 2,7 Prozent auf die KV-Löhne konnte von der Arbeitgeberseite im Autobusgewerbe gerade noch akzeptiert werden, da gleichzeitig ein umfangreiches arbeitsrechtliches Paket geschnürt wurde", zieht Fachverbandsvorsteher Karl Molzer ein erstes Resümee nach einer intensiven und phasenweise sehr harten Verhandlungsrunde.

Das arbeitsrechtliche Paket beinhaltet die notwendigen Anpassung des Kollektivvertrages an die neuen Lenkerbestimmungen des Arbeitszeitgesetzes (AZG) und Arbeitsruhegesetzes (ARG) 2006 aber auch an die neuen europäischen Bestimmungen der EU-VO 561/2006, die mit 11. April 2007 in Kraft treten. Mit diesem Verhandlungsergebnis konnte sichergestellt werden, dass die für die Busunternehmer einschränkenden EU-Arbeitszeitvorschriften zum Teil noch abgefedert werden. Laut Fachverbandsvorsteher Kar Molzer beweist dieser Abschluss, dass die bisherige Verhandlungskultur in einer - für die Branche - wirtschaftlich angespannten Zeit erfolgreich fortgesetzt werden kann und die Sozialpartnerschaft auch unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen funktioniert. (hp)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Autobusunternehmungen
Mag. Paul Blachnik
Tel.: (++43) 0590 900-3170
bus@wko.at
http://wko.at/bus

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0005