ARBÖ: Vorbeifahren an Schulbussen ausdrücklich verboten

Richtiges Verhalten im Haltestellenbereich

Wien (OTS) - Spätestens wenn man eine Straßenbahn verlässt, die ihre Station in der Straßenmitte hat, weiß man, dass Aussteigen das Leben gefährden kann. Denn einige Fahrzeuglenker halten nichts davon, auf Aussteiger Rücksicht zu nehmen. Um gefährliche Situationen zu vermeiden, appelliert der ARBÖ an die Fahrzeuglenker Rücksicht zu nehmen und erinnert an die wichtigsten Bestimmungen, die für den Haltestellenbereich gelten.

Der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ Dr. Herbert Grundtner zu den rechtlichen Bestimmungen: "Der Lenker eines Fahrzeuges darf an einem, in einer Haltestelle stehenden öffentlichen Verkehrsmittel grundsätzlich vorbeifahren. Und zwar auf der Seite, die für das Ein-oder Aussteigen bestimmt ist. Man darf aber nur in Schrittgeschwindigkeit fahren und in einem der Verkehrssicherheit entsprechenden seitlichen Abstand. Ein- oder aussteigende Personen dürfen dabei weder gefährdet, noch behindert werden. Sollte es erforderlich sein, so muss der Lenker auch anhalten. Ein noch 'rasches Durchfahren' beim Einfahren der Straßenbahn sollte vermieden werden. Diese Regeln gelten für alle Arten der öffentlichen Verkehrsmittel, sei es nun ein Schienenfahrzeug, ein Omnibus des Schienenersatzverkehrs oder ein Autobus."

Es gibt jedoch eine wichtige Ausnahme: Ausdrücklich verboten ist das Vorbeifahren an Schulbussen. Voraussetzung ist, dass an den Schulbussen hinten eine gelbrote Tafel mit der bildlichen Darstellung von Kindern angebracht ist. Außerdem muss der Buslenker die Alarmblinkanlage und gelbrote Warnleuchten eingeschalten haben.

Als einsteigender Fahrgast sollte man auf jeden Fall darauf achten, die Fahrbahn erst dann zu betreten, wenn die Straßenbahn in den Haltestellenbereich eingefahren ist. Für Passagiere von Omnibussen gilt jedoch, dass erst nach deren Stillstand die Fahrbahn zum Einsteigen betreten werden darf.

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