- 16.11.2006, 09:54:38
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AVISO: Wie viel Kunst verträgt der Film?
Podiumsdiskussion im "forum mozartplatz"
Wien (OTS) - Kann Filme produzieren ein Geschäft sein? Eine
prominent besetzte Podiumsrunde befasst sich am 28. November 2006 im
"forum mozartplatz" in Wien mit der Korrelation zwischen Kunst, Film
und Wirtschaft. Bekannte Podiumsteilnehmer sind die Filmregisseure
Virgil Widrich und Niki List, der Wiener Unternehmer und Produzent
Burkhard W.R. Ernst sowie der ORF-Fernsehfilm-Chef, Heinrich Mis.
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Wie lassen sich künstlerischer Anspruch und Wirtschaftlichkeit im
Film vereinbaren? Muss Mainstream zwangsläufig im Widerspruch zu
Kunst stehen? Solchen und ähnlichen Fragen widmet sich die mit
Spannung erwartete Podiumsdiskussion im "forum mozartplatz" im Rahmen
der Reihe "Wege der Zusammenarbeit - kreative Prozesse".
"Die Wirtschaft und die Kunst sind eng verknüpft, weil beides ohne
Kreativität nicht funktioniert," bringt Burkhard W.R. Ernst, zugleich
Produzent und Geschäftsführer der Cult-Filmproduktionsges.m.b.H. und
Vorstandsvorsitzender der Mazda Rainer Kraftfahrzeughandels AG, die
Verbindung beider Bereiche auf den Punkt.
Die Filmindustrie ist eine bedeutende Schnittstelle von Wirtschaft
und Kunst sowie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit hoher
Wertschöpfung, qualifizierten Arbeitsplätzen und europaweit
prognostizierten Wachstumsraten um 20 %. In diesem Bereich der
Kreativwirtschaft ist ein immenser finanzieller Aufwand notwendig, um
ein Produkt zu erzeugen. Nur erfolgreiches Unternehmertum ermöglicht
diese Kunstform.
"Wenn der Film an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Kunst zu
finden ist, dann hoffentlich deshalb, weil er gerade mit scharfer
Klinge an der Trennung dieser beiden arbeitet," insistiert
Regisseurs Virgil Widrich.
ORF-Fernsehfilmchef Heinrich Mis beschreibt "das Kunstwerk Film" als
ein kollektives und teures wirtschaftliches Unterfangen, dessen Sinn
sich in Zusammenhang mit Publikum erst wirklich stiftet. Die
Filmwirtschaft, so Mis, die ihre Aufgabe im Produzieren, im
Herstellen allein begreift, ist eine Gefahr für das Kunst-Genre Film
insgesamt. Film konstituiert sich als schöpferisches Werk immer
wieder und ausschließlich im Moment der Projektion vor einem
freiwilligen und zahlenden Zuschauer, und definitiv nicht als bloß
von Exegeten besprochenes Werk in Katalogen und Kritiken.
Die Wiener Netzwerkplattform "forum mozartplatz - raum für wirtschaft
und kultur" befasst sich seit 2004 mit Diskussionen, Ausstellungen
und im Magazin crea:m mit Unternehmern der Kreativwirtschaft.
Veranstaltungsdetails
Podium
* Niki List (geb. 1956)
österreichischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent
Aktuelle Projekte: "2 old 2 die" Fortsetzung von Müllers Büro und
"Müllers Büro - Das Musical" www.muellers-buero.at
* Burkhard Ernst
Produzent und Geschäftsführer von Cultfilm (TV-, Dokumentar- und
Kinofilme)
Vorstandsvorsitzender der Mazda Rainer Kraftfahrzeughandels AG,
www.cultfilm.at
* Heinrich Mis
Leiter ORF Fernsehfilm, www.orf.at
* Virgil Widrich
Regisseur, Multimedia- und Filmproduzent, Mitbegründer u.a. des
Multimediaunternehmens checkpointmedia AG,
Amour fou Filmproduktion, www.widrichfilm.com
Moderation
Birgit Fenderl, ORF
Datum / Zeit
28. November 2006, 19:30 Uhr
Ort
forum mozartplatz, Mozartgasse / Ecke Neumanngasse, 1040 Wien
Anmeldung
[email protected], Tel.: 01/505 58 11
Pressekontakt und Rückfragehinweis:
Juicy pool - communication & cultural management
Beatrix Roidinger, Sprengersteig 21, A-1160 Wien
Tel +43 (0) 1 481 54 54, Mobil +43 699 148 148 11
E-Mail: [email protected]
Rückfragehinweis:
RÜCKFRAGEN:forum mozartplatz
Anja Hasenlechner, Obfrau - Birgit Scheidle, Geschäftsführerin,
Mozartplatz, A- 1041 Wien, Tel +43 (0) 1 5055811 | Fax +43 (0) 1 5055813
E-Mail: [email protected], Internet: www.forum-mozartplatz.at
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