• 13.11.2006, 11:23:44
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Gusenbauer: Soziale Herkunftsunterschiede durch verpflichtendes Vorschuljahr möglichst früh abbauen

Kinderfreunde übergeben 20.000 Unterschriften für Forderungen im Kindergartenbereich

Wien (SK) - "Bildung beginnt im Kindergarten" lautet der Titel der
Unterschriftenaktion, mit der die Kinderfreunde 20.000 Unterschriften
für eine Verbesserung der Kindergartensituation gesammelt haben.
Diese Unterschriften wurden am Montag von dem Vorsitzenden der
Österreichischen Kinderfreunde, Landesrat Josef Ackerl, und dem
Kinderfreunde-Bundesgeschäftsführer Gernot Rammer an SPÖ-Vorsitzenden
Alfred Gusenbauer übergeben. "Ich nehme diese 20.000 Unterschriften
gerne entgegen, weil ich den Kindergarten nicht als
Kinder-Aufbewahrungsstätte sehe, sondern als wesentliche pädagogische
Einrichtung", betonte Gusenbauer die Bedeutung des Kindergartens für
die Integration. Auch strich Gusenbauer die unter anderem von der
Industriellenvereinigung unterstützte Forderung nach einem
verpflichtenden Vorschuljahr hervor. Damit sollen "die sozialen
Herkunftsunterschiede möglichst früh abgebaut" werden. ****

"Die Entscheidung über die Chancen und Möglichkeiten der Kinder
wird bereits im Kindergarten getroffen", so Gusenbauer. Eine
einheitliche Ausbildung der KindergartenpädagogInnen und ein
möglichst hoher Ausbildungsgrad sind daher ebenso anzustreben, wie
einheitliche pädagogische Ziele im Kindergarten. Dann würden die
Kinder es in der Schule leichter haben. "Das ist die Voraussetzung
dafür, dass die Kinder nicht nur Spaß haben, sondern dass aus den
Kindern auch etwas wird", so Gusenbauer abschließend. (Schluss) up

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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