ARBÖ-Appell: Wahlplakatständer rasch von den Straßen entfernen

Wien (OTS) - Die Nationalratswahl ist vorbei. Der ARBÖ richtet an alle Parteien den Appell, die Wahlplakatständer möglichst rasch von Österreichs Straßen zu entfernen. Denn vor allem in Kreuzungsbereichen sind sichtbehindernde Dreiecksständer eine extreme Gefahr, da sie die vollständige Sicht auf Straße oder Fußgänger nehmen, so der ARBÖ.

In der Vorwahlzeit rief der ARBÖ auf, Dreieckständer, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, zu melden. Diese Meldungen wurden umgehend an die jeweilige Partei weitergeleitet. "Die Reaktionen der Parteien waren unterschiedlich: Plakatständer der Großparteien SPÖ und ÖVP wurden in den meisten Fällen innerhalb von wenigen Tagen beseitigt. BZÖ und FPÖ reagierten nur sehr zögerlich oder ignorierten die Meldungen," resümiert der ARBÖ.

"Im Allgemeinen war jedoch im heurigen Wahlkampf bei allen Parteien eine große Sensibilität bei der Aufstellung der Wahlplakatständer spürbar", so der ARBÖ weiter. "Mehr als frührer wurde darauf geachtet, dass die Dreieckständer nicht an Stellen aufgestellt werden, an denen Kinder oder ältere Menschen von anderen Verkehrsteilnehmern nicht gesehen werden." Dazu hat der ARBÖ maßgeblich beigetragen: Jede Vorwahlzeit wurde genützt, Appelle an die Parteien zu richten. Der Wahlkampf 2006 wird aber nicht der letzte sein, in dem der ARBÖ Vorrang für die Verkehrssicherheit der Wähler und Nicht-Wähler einfordert.

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