Moser: ÖBB-Züge als Privattaxi für BMVIT-Angehörige - Nicht einmal Anhaltegebühr bezahlt

Grüne: Gorbach & Co mit Ministeriumsführung überfordert - Verschlechterungen für PendlerInnen

Wien (OTS) - "Während bei den ÖBB mit dem nächsten Fahrplanwechsel möglicherweise das Abwarten von Anschlusszügen eingestellt wird, was PendlerInnen besonders hart trifft, wird von hohen BMVIT-Leuten die Bahn offenbar als Privat-Taxi betrachtet. Diese Aktion ist für mich doppelt skandalös, da für den außerplanmäßigen Stopp laut ÖBB-Meldebuch vom 31.5.2006 nicht einmal die für solche Fälle vorgesehene Anhaltegebühr gezahlt wurde", so Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen zum "Fall Parrer". Dass von den drei Ministern und Ersatzministern im BMVIT niemand weiss, wer politisch zuständig ist, wirft überdies ein bezeichnendes Licht auf das völlige Chaos an der BMVIT-Spitze. "Gorbach & Co sollen ihre Gehälter zurückzahlen, nachdem sie ihre Arbeit offenbar bereits eingestellt haben. Die nun bekannt gewordenen Vorgänge sind eine Provokation für alle 'normalen' ÖBB-Fahrgäste und BahnpendlerInnen. Ich werde jedenfalls zur Aufklärung eine parlamentarische Anfrage an den verantwortlichen Minister richten", so Moser.

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