- 21.09.2006, 12:45:36
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Niederwieser appelliert an ÖVP: Parteipolitische Interessen zurückstellen
Wien (SK) - "Ich habe den Eindruck, dass die ÖVP keine Reformen
beschließen will, nur solche, die Institutionen mit der richtigen
Farbe einfärben", sagte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am
Donnerstag im Nationalrat. Er wünscht sich von der ÖVP, die
parteipolitischen Interessen zugunsten einer Verwaltungsreform
zurückzustellen. Als Beispiel nannte Niederwieser die pädagogischen
Hochschulen: "Es war das ausschließliche Interesse der ÖVP, diese so
zu konstruieren, dass nur Schwarze an der Spitze stehen".
Niederwieser machte sich in seiner Rede auch für vorschulische
Bildung stark. Hier müssten Weichenstellungen vorgenommen werden,
denn eines der Hauptprobleme der Verwaltungsreform seien die
Schulstrukturen: "Für vorschulische Bildung sind derzeit Bund, Länder
und Gemeinden zuständig". ****
Schulen und Unis seien überhaupt dafür prädestiniert, in einer neuen
Verfassung neu geregelt zu werden, machte der SPÖ-Bildungssprecher
deutlich. Niederwieser bezog sich dabei unter anderem auf die von
PISA-Chef Günter Haider geforderte einheitliche Schulverwaltung, auf
größere Bildungsregionen und einen generellen Verwaltungsabbau im
Bereich der Bildung. (Schluss) re
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
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