- 21.09.2006, 12:07:53
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"So viel Kärnten wie noch nie - So viel Geld aus Wien wie noch nie"
LH Haider: Drei Milliarden Euro Bundesmittel für Wirtschaft und Infrastruktur zwischen 1995 und 2005 - Neue Broschüre des Landes zeigt Schwerpunktprojekte in den Regionen
Klagenfurt (LPD) - Wirtschaftlicher Aufschwung und neue
Arbeitsplätze: Kärnten investiert offensiv in seine Zukunft und wird
dabei von der Bundesregierung maßgeblich unterstützt. Über drei
Milliarden Euro für Wirtschaft und Infrastruktur flossen zwischen
1995 und 2005 von Wien nach Kärnten. Was mit diesem Geld in den
einzelnen Regionen Kärntens umgesetzt wurde, zeigt die brandaktuelle
Broschüre des Landes, "So viel Kärnten wie noch nie - So viel Geld
aus Wien wie noch nie". Sie wird dieser Tage allen Kärntner
Haushalten zugestellt.
"Unsere Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Forschung,
Tourismus und Wirtschaft haben uns auf einen rasanten Erfolgskurs
gebracht", bilanziert Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg
Haider. Ohne die Unterstützung der Bundesregierung wäre dies jedoch
nicht möglich gewesen. So gab es laut Haider für Kärntner Unternehmen
zwischen 1995 und 2005 Bundesförderungen in Höhe von rund 1,1
Milliarden Euro, mit denen 8.808 Projekte realisiert wurden. Das
aktuelle 160 Millionen Euro schwere Konjunkturpaket beinhaltet allein
135 Millionen vom Bund. Bisher wurden damit laut dem Landeshauptmann
23 Projekte gefördert, 600 neue Arbeitsplätze geschaffen und 4.708
Arbeitsplätze gesichert.
Haider verweist auch auf eine Reihe von wirtschaftlichen
Großprojekten für die Wien "den Geldhahn aufgedreht hat". Für das
Tibetische Klosterhotel in Hüttenberg beträgt das Förderdarlehen des
Bundes 6,137 Millionen Euro. In das Hotel werden insgesamt 22
Millionen Euro investiert, es soll 85 bis 90 neue Arbeitsplätze in
der Region schaffen. Geld vom Bund gibt es auch für das KAI
Kompetenzzentrum Automobil und Industrieelektronik in Villach (6,056
Millionen Euro), für den Industriepark Völkermarkt (1,5 Millionen
Euro), für den Klagenfurter Lakesidepark (18 Millionen Euro) oder für
das EM-Stadion Klagenfurt (19 Millionen Euro). Mit der
Bundesregierung hat Kärnten zudem eine Qualitätsoffensive im
Tourismus gestartet, so Haider. Hier werden 100 Millionen Euro
eingesetzt.
Die enorme Summe von 1,9 Milliarden Euro lukrierte Kärnten vom
Bund für die Infrastruktur. "Noch nie floss in diesem Bereich mehr
Geld nach Kärnten", betont der Landeshauptmann. Als Beispiele nennt
er die Koralmbahn mit dem Koralmtunnel (400 Millionen Euro vom Bund
für Kärnten), den Hauptbahnhof Klagenfurt (66 Millionen Euro), die
für Südkärnten so wichtige Lippitzbachbrücke (drei Millionen Euro)
oder die Gewerbegebiets- und Industrieaufschließungsstraße GAV
Villach (6,8 Millionen Euro).
Durch die vom Bund massiv unterstützten Investitionen schaffte
und sicherte Kärnten tausende Arbeitsplätze, erzielte enormen
Wertschöpfungszuwachs und baute seine gute Position als Hightech-Land
weiter aus. Viele Unternehmen aus dem In- und Ausland erkannten die
optimalen Standortbedingungen Kärntens und siedelten sich hier an. Im
Jahr 2005 haben sich allein durch die Unterstützung der
Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) 23 Betriebe in Kärnten angesiedelt
und insgesamt 575 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dem Land Kärnten
gelang es 2005 über den Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF)
und mit Hilfe der Bundesförderungen 11.640 Arbeitsplätze zu sichern
und 1.249 neue zu schaffen. So kann Kärnten auf eine ausgezeichnete
Entwicklung am Arbeitsmarkt verweisen.
(S E R V I C E: Die Broschüre "So viel Kärnten wie noch nie - So
viel Geld aus Wien wie noch nie" gibt es auf www.ktn.gv.at zu
Download)
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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