- 13.09.2006, 11:56:11
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Amon: Gusenbauer schlägt wie ein im BAWAG-ÖGB-Sumpf Ertrinkender um sich
Anschüttung der Ermittlungsbehörden sind selbst einer ehemals staatstragenden Partei unwürdig
Wien (OTS) - Mit seinen heutigen "unglaublichen Anschüttungen"
gegenüber der Justiz und der Bundesregierung, "die aber nach dem
bisherigen Napalm-Wahlkampf der SPÖ nicht mehr wirklich überraschen",
wirke SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer "nur mehr wie einer, der bis zum
Hals im BAWAG-ÖGB-Sumpf steckt und kurz vor dem Ertrinken ist", sagte
heute, Mittwoch, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. Sich
darüber zu ärgern, dass der "jedenfalls zu hinterfragende
Beraterauftrag für Ex-SPÖ-Vorsitzenden und Ex-SPÖ-Bundeskanzler Franz
Vranitky kritisiert wird und die Aussage Flöttls öffentlich wurde,
dass über Zwischenkonstruktionen offenbar auch Gelder an die SPÖ
geflossen sind, rechtfertigt keinesfalls, dass Gusenbauer wild um
sich schlagend beginnt, die zuständigen Ermittlungsbehörden und die
Justiz anzuschütten", so Amon. ****
Bisher habe sich Gusenbauer in seinen "Ausritten" auf die
politische Konkurrenz beschränkt, indem er alle, die nicht seiner
politischen Meinung seien, der Lüge bezichtigt habe. "Durch das
zunehmende Involvement der SPÖ in den Skandal rund um ÖGB und BAWAG
scheinen dem SPÖ-Chef nun aber auch die staatlichen
Ermittlungsbehörden ein Dorn im Auge zu sein", führte der
ÖAAB-Generalsekretär aus. Dies sei nicht nur eine "unglaubliche
Entgleisung für die einst so staatstragende SPÖ", sondern wäre es für
jeden Abgeordneten. "Denn man kann nicht auf der einen Seite den
Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider kritisieren, weil er Urteile der
Höchstgerichte missachtet, und auf der anderen Seite selbst
staatliche Ermittlungsbehörden in unglaublicher Manier angreifen und
ins Kriminal stellen, weil es einem nicht in den Kram passt, wenn sie
vielleicht auch gegen die SPÖ ermitteln müssen", so Amon.
Dies zeige eindrucksvoll die Haltung der SPÖ: "In ihrer
Selbstherrlichkeit zeigen sich die Damen und Herren von der
SPÖ-Spitze unbeeindruckt, wenn Pensionistenbriefschreiber Vranitzky
eine Million Schilling an Beraterhonoraren kassiert hat. Vielleicht
wird Gusenbauer, der ja dereinst auch bedauert hat, dass Viktor
Klima, der Hauptschuldige am Finanzdebakel der SPÖ, den Ehrenvorsitz
der SPÖ übernommen hat, in seiner Blindheit gegenüber seinen
Genossinnen und Genossen Vranitzky - wie dereinst sein Kollege Häupl
Fritz Verzetnitsch - auch noch für den Maria-Theresien-Orden
vorschlagen", so Amon. Zu solchen Mitteln, wie Gusenbauer sie heute
ergriffen habe, "kann nur jemand greifen, der nichts mehr zu
verlieren hat", konstatierte Amon. "Klar ist nun: Der Gusenbauer-SPÖ
darf man das Land jedenfalls nicht überlassen!", schloss der
ÖAAB-Generalsekretär.
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