Lippenbekenntnisse: Die Lust am Kuss

Wien (OTS) - Knutschen, schnäbeln, busseln, abschmatzen - wie man es auch nennt, alle tun es. Grund genug, sich dem Thema Küssen einmal intensiv zu widmen. Die aktuelle Ausgabe der "Apotheken Umschau" gibt Antworten darauf, warum wir Menschen uns überhaupt küssen. Chefredakteur Hans Haltmeier:

O-Ton 23 sec.
"Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse zum Beispiel geht davon aus, dass es eine Fortsetzung der intensiven körperlichen Bindung beim Stillen sein könnte, also eine Art orale Ersatzbefriedigung. Verhaltensforscher wiederum sehen die Ursprünge mehr in der Fütterung und Fellpflege. Für Menschen war das Küssen aber immer schon ein natürliches Bedürfnis, es gibt große kulturelle Unterschiede, wo und wie geküsst werden darf."

Küssen ist auch ganz großes Kino. Wer erinnert sich nicht an berühmte Filmküsse à la Clark Gable und Vivian Leigh in "Vom Winde verweht"? Damals galten in Hollywood allerdings ganz andere Sitten als heute:

O-Ton 14 sec.
"Bis 1968 waren die Filme streng zensiert. Damals war Küssen maximal drei Sekunden lang erlaubt. Die Schauspieler mussten beim Küssen sitzen oder stehen, und wenn sie beide gemeinsam im Bett waren, musste zumindest ein Fuß auf dem Boden stehen."

Die beste Nachricht aus der "Apotheken Umschau": Küssen macht nicht nur Spaß, es ist auch gesund:

O-Ton 27 sec.
"29 Muskeln bewegen sich dabei, allein 17 sind für die Zungenbewegungen zuständig. Gut ist Küssen für die glatte Haut, dass es sinnlich und erotisch ist, muss man eigentlich niemandem erklären. Das Herz schlägt schneller beim Küssen, der Körper wird dadurch etwas besser durchblutet und außerdem wird auch Adrenalin in Maßen freigesetzt. Man kann sagen, aus medizinischer Sicht jedenfalls gibt es keinerlei Einwände gegen das Küssen."

Eines der letzten Geheimnisse des Küssens hat die Universität Bochum gelüftet: Küssende, so die Wissenschaftler, stoßen deshalb nur selten mit der Nase zusammen, weil instinktiv zwei Drittel der Menschen den Kopf nach rechts drehen.

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