- 04.09.2006, 14:13:20
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Bundes-Seniorenkongress ein überwältigender Erfolg!
Eindringliche Warnung vor rot-grünen Sozialexperimenten
Wels (OTS) - In Wels hat heute der Bundes-Seniorenkongress des
Österreichischen Seniorenkongress stattgefunden. Rund 3.000
Seniorinnen und Senioren aus ganz Österreich brachten den Saal nahezu
zum Bersten. Neben den Obmännern und Geschäftsführern des
Seniorenbundes aus allen Bundesländern waren auch alle Obleute der
ÖVP-Teilorganisationen gekommen, also Gesundheitsministerin und
Chefin der ÖVP-Frauen Maria Rauch-Kallat, ÖAAB-Präsident Fritz
Neugebauer, Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch, Obfrau Silvia
Fuhrmann von der Jungen Volkspartei und Wirtschaftsbund-Präsident Dr.
Rudolf Trauner. Nach der herzlichen Begrüßung durch den Landesobmann
des Oberösterreichischen Seniorenbundes, LH.a.D. Dr. Josef
Ratzenböck, waren die Reden von Bundesobmann Nationalratspräsident
Dr. Andreas Khol und Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel die
absoluten Höhepunkte des Kongresses. OÖ-Landeshauptmann Dr. Josef
Pühringer schloss die erfolgreiche Veranstaltung mit den besten
Wünschen an Österreichs Seniorinnen und Senioren und der
Aufforderung, die soziale Zukunft unseres Landes durch die Stimme für
Wolfgang Schüssel und die Volkspartei zu sichern.
In ihren Reden betonten insbesondere Bundeskanzler Schüssel und
Bundesobmann Khol die Wichtigkeit der grundsätzlichen
Richtungsentscheidung am 1. Oktober. "Diese Wahl wird darüber
entscheiden, ob es in Österreich eine linke Wende rückwärts geben
wird, oder ob der soziale, nachhaltige Reformkurs der ÖVP zum Wohle
aller Generationen fortgesetzt wird", brachte es Bundesobmann Dr.
Andreas Khol auf den Punkt. Was Österreich im Falle einer rot-grünen
Regierung blühen würde, zeige der Blick nach Deutschland
überdeutlich: sieben Jahre lang keine Pensionserhöhung, Anhebung des
Pensionsantrittsalters und ein kaputt-gespartes Gesundheitssystem.
Währenddessen ist es in Österreich gelungen, die Werterhaltung der
Pensionen zu garantieren. "Die Werterhaltung und die jährliche,
automatische Erhöhung der Pensionen ist im Bundesgesetzblatt
festgeschrieben," so Khol wörtlich. Für die Wertsicherung der
Pensionen brauche es also sicher keine zusätzlichen
Garantieerklärungen auf Straßenplakaten, schon gar nicht von der SPÖ,
betonte Khol, und verwies auf die angekündigten Pensionskürzungen
beim ÖGB, der so wie die SPÖ alle Glaubwürdigkeit verloren hat.
Die auf Initiative von Bundesobmann Khol begründete Denkwerkstatt
entwickelte wirksame Schritte zur umfassenden Sicherung des
zukünftigen Betreuungs- und Pflegesystems. Dies ist heute
Bestandteil des neuen Seniorenbund-Programms, vom neuen
Ausbildungskonzept bis zum Betreuten Wohnen - die Realisierung wird
vom Seniorenbund ab sofort entschlossen verfolgt.
Bundesobmann Khol verkündete ausdrücklich die volle Unterstützung
der Bundesregierung zur ersatzlosen Abschaffung der Erbschafts- und
Schenkungssteuer, die großen Nutzen für Jung und Alt bringen wird.
Gerade die sozial Schwächeren werden von der Bundesregierung unter
Kanzler Dr. Wolfgang Schüssel überdurchschnittlich unterstützt. Khol:
"Diese Regierung hat die Mindestpensionen seit 2000 um ganze 100 Euro
angehoben." Während der fünf Jahre davor unter einer sozialistischen
Regierung habe es nur eine "schäbige" Erhöhung um 30 Euro gegeben,
und dies "trotz besserer Konjunktur", wie Khol betonte.
Des weiteren verwies der Bundesobmann des Österreichischen
Seniorenbundes auf die Wichtigkeit von Werten wie Treue, Redlichkeit,
Anständigkeit, Fleiß, Verantwortungsbewusstsein und Leistung als
Fundament des Staates. Die ÖVP stehe für eben diese Werte, während
"die SPÖ bereit ist, für die Macht alle ihre Prinzipien über Bord zu
werfen." Österreich dürfe nicht "zur Sandkiste werden, in der
Gusenbauer davon geträumt hat, Bundeskanzler zu werden", warnte Khol.
Ziel müsse es vielmehr sein, die kluge, umsichtige und nachhaltige
Reformpolitik der Regierung unter Wolfgang Schüssel fortzusetzen. Der
Seniorenbundobmann rief deshalb alle Seniorinnen und Senioren dazu
auf, am 1. Oktober die ÖVP so aktiv wie möglich zu unterstützen und
intensiv im persönlichen Umkreis für die Wahl von Bundeskanzler
Schüssel zu werben, denn gewonnen sei diese Wahl noch lange nicht.
Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel verwies zu Beginn seiner Rede
darauf, dass die ÖVP geschlossen auftritt: "Von Andreas Khol, dem
Bundesobmann des Seniorenbundes, bis zu Silvia Fuhrmann, der
Bundesobfrau der Jungen Volkspartei, von den Gewerkschaftsvertretern
bis zu den Arbeitgebern, ziehen alle an einem Strang!", so
Bundeskanzler Schüssel wörtlich. Währendessen habe die SPÖ die
Gewerkschaftsvertreter hinausgeworfen - diese dürfen ja nicht mehr
für den Nationalrat kandidieren - und dafür plötzlich die Liberalen
aufgenommen. Überhaupt machte Wolfgang Schüssel die Stärke
Österreichs deutlich: "Der Vergleich macht sicher!" Ob nun beim
Rentendebakel in Deutschland oder der bereits existierenden
Zwei-Klassen-Medizin in Großbritannien oder den USA, überall zeige
sich: Österreich ist besser.
Auch der Bundeskanzler nahm konkret zum Pflegethema Stellung und
brachte seine Devise auf den Punkt: "Probleme ernst nehmen, und den
Menschen die Angst nehmen!" Der Kanzler kündigte bereits für diese
Woche eine entscheidende Verordnung an, um die tüchtigen Betreuungs-
und Pflegehelfer zu legalisieren und aktuelle Probleme im Pflegewesen
zu lösen. Eine umfassende Lösung werde derzeit mit den Sozialpartnern
zusammen ausgearbeitet, eine solche langfristige Lösung hätten "die
Menschen in Österreich verdient."
Schüssel warnte ebenfalls vor allem vor rot-grünen Experimenten in
Österreich. So dürfe es beispielsweise auch nicht zu einer
"Zwangstagsbetreuung" in der Schule, der Abschaffung von lebenslang,
oder schrankenloser Zuwanderung kommen. Die wichtigste Unterscheidung
zwischen der SPÖ und der ÖVP lasse sich aber in zwei Worten
ausdrücken, so der Bundeskanzler: "Erwirtschaften oder
Verwirtschaften, darum geht es am 1. Oktober. Warum sollte man
jemanden das Haus Österreich anvertrauen, der nicht einmal das eigene
Haus in Ordnung halten kann?"
Mit einem eindringlichen Appell an alle Seniorinnen und Senioren
im Wahlkampf und am 1. Oktober die ÖVP zu unterstützen, "damit
Österreich besser bleibt" beendete Bundeskanzler Dr. Wolfgang
Schüssel seine Rede unter tosendem Applaus.
Der Bundes-Seniorenkongress 2006 unter dem Motto "Senioren.
Zukunft. Leben." Wurde von Seniorenbund-Generalsekretär Heinz K.
Becker geleitet, der damit den Startschuss für das intensive
Engagement und den vollen Einsatz der gesamten Organisation für die
entscheidenden Wochen bis zum Wahltag am1.Oktober gab.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 0699/10444731
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