Amon: Hundstorfer verrät nicht nur eigene Mitarbeiter, sondern mittlerweile alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

"Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert"

Wien (OTS) - Schön langsam aber sicher müsse man sich die Frage stellen, "ob sich ÖGB-Chef Rudolf Hundstorfer überhaupt selbst noch als Arbeitnehmervertreter sieht", sagte heute, Donnerstag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. "Nachdem Hundstorfer mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGB ein unerträgliches Spiel spielt und ihnen Pensions- und Abfertigungskürzungen in einem unzumutbaren Maße in Aussicht stellt, ist er nun offenbar auf dem besten Weg, alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verraten, indem er beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung für einen einjährigen Durchrechnungszeitraum auftritt. Diese Position ist in keinster Weise verständlich und strikt abzulehnen", so der ÖAAB-Generalsekretär weiter. ****

"Wenn Hundstorfer, wie heute im Standard berichtet, mit einer Jahresdurchrechnung ,kein Problem’ hat, läuten bei mir die Alarmglocken", erklärte der ÖAAB-Generalsekretär. Hundstorfer agiere augenscheinlich nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert". "Der gf. ÖGB-Präsident hat ja auch kein Problem damit, im ÖGB die Pensionen um 50 Prozent zu kürzen oder die Abfertigungsansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halbieren", hob Amon hervor.

Daher "darf man sich eigentlich gar nicht mehr darüber wundern, wenn Hundstorfer auch kein Problem damit hat, dass es eine Flexibilisierung der Arbeitszeit ausschließlich auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt und sämtlichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Österreich keine Überstunden mehr ausbezahlt werden", so der ÖAAB-Generalsekretär.

"Hundstorfer agiert damit äußert fahrlässig, da er mit derartigen Positionen und Vorschlägen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schwer verunsichert", schloss Amon.

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