• 24.08.2006, 12:22:03
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Amon: Hundstorfer verrät nicht nur eigene Mitarbeiter, sondern mittlerweile alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

"Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert"

Wien (OTS) - Schön langsam aber sicher müsse man sich die Frage
stellen, "ob sich ÖGB-Chef Rudolf Hundstorfer überhaupt selbst noch
als Arbeitnehmervertreter sieht", sagte heute, Donnerstag,
ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. "Nachdem Hundstorfer mit
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGB ein unerträgliches Spiel
spielt und ihnen Pensions- und Abfertigungskürzungen in einem
unzumutbaren Maße in Aussicht stellt, ist er nun offenbar auf dem
besten Weg, alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verraten,
indem er beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung für einen einjährigen
Durchrechnungszeitraum auftritt. Diese Position ist in keinster Weise
verständlich und strikt abzulehnen", so der ÖAAB-Generalsekretär
weiter. ****

"Wenn Hundstorfer, wie heute im Standard berichtet, mit einer
Jahresdurchrechnung ,kein Problem’ hat, läuten bei mir die
Alarmglocken", erklärte der ÖAAB-Generalsekretär. Hundstorfer agiere
augenscheinlich nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt
sich’s gänzlich ungeniert". "Der gf. ÖGB-Präsident hat ja auch kein
Problem damit, im ÖGB die Pensionen um 50 Prozent zu kürzen oder die
Abfertigungsansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu
halbieren", hob Amon hervor.

Daher "darf man sich eigentlich gar nicht mehr darüber wundern,
wenn Hundstorfer auch kein Problem damit hat, dass es eine
Flexibilisierung der Arbeitszeit ausschließlich auf dem Rücken der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt und sämtlichen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Österreich keine Überstunden
mehr ausbezahlt werden", so der ÖAAB-Generalsekretär.

"Hundstorfer agiert damit äußert fahrlässig, da er mit derartigen
Positionen und Vorschlägen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
schwer verunsichert", schloss Amon.

Rückfragehinweis:

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