Schenner: Tourismus für junge und flexible Menschen ein besonders attraktiver Arbeitgeber

Das sehen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Branche überwiegend so - Appell: "Weiterhin gemeinsam daran arbeiten, das Image der Branche zu verbessern"

Wien (PWK522) - Bezug nehmend auf den heute präsentierten "Arbeitsklimaindex im Tourismus" durch die Gewerkschaft zeigt sich KR Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), grundsätzlich erfreut über die durchwegs positiven Ergebnisse der Umfrage bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Tourismusbranche und unterstreicht auch in diesem Zusammenhang:
"Gerade für junge und flexible Menschen ist der Tourismus ein besonders attraktiver und standortsicherer Arbeitgeber".

Denn die Branche biete vielfältige Möglichkeiten und Karrierechancen; eine touristische Ausbildung in Österreich wird in der ganzen Welt geschätzt. Dass Tourismusbetriebe nicht ins Ausland abwandern können, gibt zusätzliche Sicherheit: Tourismus ist gerade in abgelegenen Regionen ein Garant für sichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Er appelliert an alle, denen der heimische Tourismus am Herzen liegt: "Arbeiten wir gemeinsam weiter daran, dass das Image der Branche und die Qualifikationen unserer Mitarbeiter auch weiterhin verbessert werden. Motivieren wir Menschen dazu, Arbeit im Tourismus anzunehmen."

Dass sich auch die Arbeit im Tourismus immer weiter entwickelt und neue Anforderungen sowohl an die Unternehmer, als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestellt werden, sieht Schenner im Sinne der Zukunftssicherung der Branche als besonders wichtig an. Der in der Untersuchung ebenfalls abgefragte Faktor "Innovationsstress" hat übrigens leicht abgenommen. Schenner sieht Innovationen positiv und Veränderungen als Chance, sich weiterzuentwickeln: "Und das beurteilen offensichtlich auch unsere Angestellten so - unsere Mitarbeiter sind da flexibler, als mancher gerne glauben würde.".

Immerhin gibt es bei den Lehrlingszuwächsen auch ein bisheriges Rekordergebnis: Ende 2005 waren mit 14.441 Lehrlinge (+5% gg. Vorjahr; Gesamtwirtschaft: +2,8 %) so viele Lehrlinge wie nie zuvor in touristischen Ausbildungen. "Die Zuwachsrate im Tourismus ist ein deutliches Signal für die Attraktivität der Branche", unterstreicht Bundesspartenobmann Schenner. Und er ergänzt: "Tourismus ist ein Jobmotor. Wir können sogar noch mehr Lehrlinge aufnehmen."

Insgesamt sind die touristischen Kernbereiche Gastronomie und Hotellerie in Österreich ein wichtiger Beschäftigungsmotor: "Das abgelaufene Jahr 2005 brachte eine Steigerung um 4.626 Arbeitsplätze, das sind im Vergleich zum Jahr davor +2,9 Prozent. Damit sorgte der Tourismus auch im Vorjahr wieder für Rekordbeschäftigung und wuchs binnen Jahresfrist 2,6 mal so stark wie die Gesamtwirtschaft. (JR)

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