- 08.08.2006, 16:51:29
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Industrie begrüßt den Vorschlag zur Abschaffung der Erbschaftssteuer
Welser: Eine Beseitigung der Erbschaftssteuer stärkt die Unternehmersubstanz, gibt Spielraum für notwendige Investitionen und sichert Arbeitsplätze
Wien (PWK511) - Der Obmann der Bundessparte Industrie in der
Wirtschaftskammer Österreich, Wolfgang Welser, begrüßt den Vorschlag
von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, die Erbschafts- und
Schenkungssteuer - ähnlich wie in Italien und Schweden -
abzuschaffen. "Die Beseitigung der Erbschaftssteuer würde die
bestehenden Ungerechtigkeiten bei der Betriebsübergabe und anderen
Vermögenswerten, die ja auch Gegenstand von höchstgerichtlichen
Verfahren sind, gegenstandslos machen und die auch in Hinblick auf
die Einführung von Basel II mit 1. Jänner 2007 nötige Stärkung der
Eigenkapitalbasis begünstigen," stellt Welser fest und unterstützt
damit die Haltung von WKÖ-Präsident Christoph Leitl, der den
Vorschlag des Finanzministers sehr positiv kommentiert hat.
Die Industrie hat schon seit längerem eine Beseitigung der
Erbschafts- und Schenkungssteuer oder zumindest eine deutliche
Absenkung gefordert. Die Erhaltung und Stärkung der Substanz von
Unternehmern bei der Unternehmensnachfolge ist ein
wirtschaftspolitisches Ziel ersten Ranges, ein Generationswechsel
soll ohne "Steuer-Fallbeil" erfolgen. "Eine Steuer, die für den
Nachfolger den notwendigen Spielraum für Investitionen einschränkt,
die Fremdkapitalkosten verteuert und damit sogar den Weiterbestand
gefährden kann, anderseits aber auch den Aufwand zur Überprüfung
offenbar nicht wirklich rechtfertigt, ist zu beseitigen," bringt
Welser die schon bisherige kritische Haltung der Industrie auf den
Punkt. (Ne)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Industrie Dr. Manfred Engelmann Tel: +43 (0)5 90 900 3422 Fax: +43 (0)5 90 900 211 Email: [email protected]
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