- 08.08.2006, 12:49:17
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Plassnik: Österreichische Soforthilfe für den Libanon voll angelaufen
Österreich hilft, das Leid der Zivilbevölkerung zu lindern
Wien (OTS) - "Die österreichische Soforthilfe für die Not leidende
Zivilbevölkerung im Libanon ist voll angelaufen", berichtete
Außenministerin Ursula Plassnik im heutigen Ministerrat. In
Anbetracht der angespannten humanitären Situation im Libanon hatte
die Bundesregierung Ende Juli prompt reagiert und eine Soforthilfe in
Höhe von 500.000 Euro beschlossen.
Seither wurden 325.000 Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds an
die Nothilfeaktivitäten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
überwiesen. Primär dienen sie dazu, die Notversorgung der durch die
Kriegshandlungen schwer getroffenen Bevölkerung im Südlibanon und der
intern Vertriebenen sicherzustellen. Die Maßnahmen umfassen die
Notversorgung der betroffenen Menschen mit Nahrung, Wasser,
Medikamenten und Hygieneartikeln, sowie Hilfe bei der Zusammenführung
von vermissten Personen mit ihren Familien.
Weitere 175.000 Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds gehen an
Projekte von österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die über
profunde Nahost-Erfahrung verfügen. Die Verträge werden noch diese
Woche abgeschlossen. Die Gelder werden der Grundversorgung von intern
Vertriebenen in den Lagern Bourj el Barajneh, Chatilla und in
zahlreichen Schulen im Großraum Beirut, die mittlerweile als
Auffanglager dienen, zugute kommen. Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren
sich auf die Verteilung von Nahrungsrationen, Trinkwasser,
Hygieneartikeln und Medikamenten, sowie die psychosoziale Betreuung
traumatisierter Kinder.
Rückfragehinweis:
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