• 08.08.2006, 10:25:31
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Wirtschaftsfaktor Pferd

Fachverband Freizeitbetriebe übernimmt Fohlenpartnerschaft

Wien (PWK508) - Im Fachverband Freizeitbetriebe der
Wirtschaftskammern Österreich gewinnt die Branche rund um das Pferd
(Reitschulen, Reitställe, Pferdepensionen) immer mehr an Bedeutung.

Während in Deutschland der Pferdesport im Vordergrund steht, ist
Österreich untrennbar mit Fiakern, Lipizzanern und Arbeitspferden wie
Pinzgauer und Haflinger verbunden. Der Nutzen von Pferden erstreckt
sich über die gesamte Österreichische Volkswirtschaft. Pferde sind
nicht mehr die klassischen Last- und Zugtiere, die zur Vereinfachung
von Produktionsprozessen dienen. Heute kommunizieren Pferde Werte in
die ganze Welt, sind ein wichtiger Partner bei der Freizeitgestaltung
und helfen nicht zuletzt bei der Heilung von Krankheiten. In
Österreich geht die Bedeutung des Pferdes über den Sport hinaus. Mit
der Spanischen Hofreitschule hat Österreich eine Attraktion von
Weltruhm. Die Tourneen der weißen Hengste sind im Ausland ein
Publikumsmagnet, die Vorführungen im Stammhaus in Wien begehrte
Touristenattraktion und das Bundesgestüt in Piber ist als beliebtes
Ausflugsziel in verschiedensten Reiseführern verzeichnet. Eben dort
hat Gerhard Span, Obmann des Fachverbandes der Freizeitbetriebe in
der Wirtschaftskammer Österreich, um die Bedeutung des Pferdes in der
Österreichischen Wirtschaft zu unterstreichen, mit Freude die
Patenschaft für das Lipizzanerfohlen "Flora" übernommen.

Die "Plattform PferdAustria" (www.pferdaustria.info), in der die
Spanische Hofreitschule institutioneller Partner und der Fachverband
Freizeitbetriebe im Beirat vertreten ist, hat nun erstmals fundierte
Zahlen und Fakten zu diesem Thema präsentiert.

Österreich profitiert vom Pferd als Wirtschaftsfaktor:
Gesamtwirtschaftlich hängen ein Produktionswert von 1,26 Mrd. EUR,
eine Wertschöpfung von 674 Mio. EUR und 24.000 Arbeitsplätze direkt
und indirekt von den Tätigkeiten rund ums Pferd ab. Anteilsmäßig
profitieren die Branchen Landwirtschaft und Tourismus am meisten.
Bei der akkumulierten Produktion, Wertschöpfung und Beschäftigung
entfallen die anteilig höchsten Effekte auf Wien, dies geschieht
durch die Akteure des Tertiären Sektors (Versicherungen, Veranstalter
u.ä.). Länder wie Oberösterreich, Niederösterreich oder die
Steiermark profitieren vom Wirtschaftsfaktor "Pferd" in der
klassischen Assoziation, d.h. Reiten als Sport- und Freizeitaktivität
am stärksten.

Die Bandbreite der Pferdewirtschaft ist weit reichend: von
Reitklubs und Pferderennbahnen, über Zuchtveranstaltungen oder
einschlägigen Messen - Pferde bewegen Menschen in Österreich.
Hervorzuheben sind die vielen Reiterhotels, von denen sich die
Spitzenbetriebe zur Angebotsgruppe Reitarena (www.reitarena.at)
zusammengeschlossen haben. (EB)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Fachverband Hotellerie
   Mag. Gabriele Leitner
   Tel.: (++43) 0590 900-3554
   mailto:[email protected]
   www.hotelverband.at

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