Brinek: Frauenfeindliche Haltung Bachers sei abzulehnen

Alt-ORF-GI lässt jedes sachliche Argument vermissen

Wien, 1. August 2006 (ÖVP-PK) "Für mich ist die frauenfeindliche Kritik des pensionierten ORF-Generalintendanten Gerd Bachers nicht nachvollziehbar, da er jedes sachliche Argument vermissen lässt", sagte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek. "Seine Verdienste für den ORF in Ehren, aber die sind mittlerweile Geschichte", stellt Brinek fest. Offenbar habe Bacher mit einer weiblichen Führung im ORF ein massives Problem, denn es bleibe völlig offen, woran er seine Kritik messe. "Diese Haltung Bachers ist abzulehnen." ****

Dabei sei jede Konkurrenzsituation für eine moderne Frau Praxis. "Zum Forcieren seines eigenen Wunschkandidaten ist diese
Art der Kritik letztklassig", so Brinek weiter. Bacher halte es anscheinend nicht aus, dass Frauen Führungspositionen bekleiden. Er erweise sich auch als alter Zentralist, der alles, was im ORF
bisher gut oder weniger gut gelaufen sei, der Generaldirektorin anlaste. Im ORF gebe es schließlich eine gegliederte Führungsstruktur, die von einer jeweiligen Verantwortung ausgehe. Wenn er dem ORF die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags abspreche, "geht es ihm anscheinend nur darum, der jetzigen Führung zu schaden."

Die Rundfunk- und Fernsehwelt habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert, die Konkurrenz sei härter geworden, führt Brinek weiter aus. "Der Alt-ORF-Chef lässt in seinem Ton eine frauenfeindliche Stimmung mitschwingen, die abzulehnen ist." Wolle man einen Kandidaten unterstützen, müsse man auch die guten Gründe für diesen nennen "und nicht nur die Konkurrentin oberlehrerhaft verbal runtermachen", so Brinek abschließend.

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