Plassnik: "Demokratie beginnt im Kongo Wurzeln zu schlagen"

Außenministerin Plassnik zu Wahlen in der demokratischen Republik Kongo

Wien (OTS) - "Erstmals seit 40 Jahren haben gestern im Kongo freie Wahlen statt gefunden. Die Herausforderungen waren enorm. Der friedliche Verlauf war keine Selbstverständlichkeit. Nach Jahrzehnten innerer Auseinandersetzungen hat das kongolesische Volk in beeindruckender Weise den Weg in Richtung Demokratie eingeschlagen. Dafür ist den Kongolesen Respekt und Anerkennung zu zollen. Mit dieser Wahl beginnt die Demokratie im Kongo Wurzeln zu schlagen", sagte Außenministerin Plassnik.

"Dies ist auch ein wichtiger Tag für die Vereinten Nationen und die Europäische Union. Der einzigartige Einsatz von EU und UNO, den es in dieser Form noch nie gab, zeigt, wie man durch gemeinsame und hartnäckige Arbeit selbst immense Herausforderungen bewältigen kann. Damit ist der Nährboden für die Demokratie im Kongo aufbereitet worden", sagte Plassnik.

Neben den 17.000 UNO-Soldaten hat die EU zur Sicherung des Wahlvorgangs weitere 2.000 Soldaten bereitgestellt. Zudem unterstützte die EU die von der UNO organisierten Wahlen mit 149 Mio. Euro und entsandte 300 Wahlbeobachter.

"Der Kongo ist ein Schlüsselland im Zentrum Afrikas. Seine positive Entwicklung ist wichtig für die Stabilisierung und den Fortschritt in der gesamten Region. Für die Menschen im Kongo haben sich neue Perspektiven aufgetan. Diese gilt es weiterhin zu begleiten und zu fördern", so Außenministerin Plassnik.

Rückfragen & Kontakt:

Außenministerium
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550
Fax: ++43 (0) 50 1159-213
abti3@bmaa.gv.at
http://www.aussenministerium.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAA0001