Scheucher-Pichler: Einkommensschere verringert sich seit 2000 stetig

ÖVP steht für intelligente Frauenpolitik durch aktive Bewusstseinsbildung und Information

Wien, 27. Juli 2006 (ÖVP-PK) Die Gründe für das "hartnäckige Weiterbestehen" der geschlechtsspezifischen Einkommensunterschiede seien ebenso vielfältig wie die Ansätze zu ihrer Bekämpfung, sagte ÖVP-Frauensprecherin Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler. Gemäß den Berechnungen von Eurostat sei der Unterschied zwischen den durch-schnittlichen Bruttostundenverdiensten der Männer und Frauen seit dem Jahr 2000 von 20 auf 18 Prozent im Jahr 2004 gesunken. Damit nähere sich Österreich dem EU-Schnitt von 15 Prozent kontinuierlich an. Die Opposition solle "mit offenen Karten spielen" und dementsprechend die erfolgreichen Maßnahmen erwähnen, die von dieser Bundesregierung gesetzt wurden, so Scheucher-Pichler. ****

Die ÖVP-Frauensprecherin erinnerte SPÖ und Grüne an die Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes mit Ausweitung des Diskriminierungs-

schutzes auf die gesamte Arbeitswelt, Einbindung der Sozialpartner und Austausch von "best practice" auf EU-Ebene, an von der EU kofinanzierte "Equal"-Projekte für Einkommensgerechtigkeit oder die Stärkung der einzelnen Frauen auf dem Arbeitsmarkt durch die 285 Millionen-Euro-Beschäftigungs- und Qualifizierungsoffensive mit 100 Millionen Euro für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen nur für Frauen,

die AMS-Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung des Wiedereinstieges und Initiativen wie die "Business Mentoring"-Messe für Frauen. "Alle diese Maßnahmen sind zur Gänze der Stärkung der Frauen und Bekämpfung der Einkommensschere gewidmet", so Scheucher-

Pichler. Die ÖVP habe bei großen Reformen der vergangenen sechs Jahre, von der Pensionsharmonisierung über die Steuerreform bis hin zur Gesundheitsreform die Anliegen und Lebensverläufe von Frauen in den Mittelpunkt gestellt. "Wir machen intelligente Frauenpolitik durch aktive Bewusstseinsbildung und Information", so Scheucher-Pichler abschließend.

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