ARBÖ: Juli 2006 klingt mit Rekordstaus aus - Ferienbeginn in Bayern und Berlin

Wien (OTS) - Der Juli wird ähnlich wie in den Vorjahren mit Rekordstaus auf den Transitrouten ausklingen, sind die Verkehrexperten des ARBÖ sicher. Grund dafür ist der Beginn der Sommerferien in benachbarten Bayern und in der deutschen Hauptstadt Berlin. Am kommenden Samstag werden die Transitstrecken in Süd- und Westösterreich im Mittelpunkt des Verkehrsgeschehens stehen.

Staustrecke Nummer Eins wird sicherlich die Tauernautobahn (A10). Bereits ab den frühen Morgenstunden wird es vor dem Nordportal des Tauerntunnels zu Blockabfertigung und kilometerlangen Staus kommen. Die heurige Sommer-Rekord-Marke von rund 20 Kilometern und vier Stunden Wartezeit wird in den Vormittagsstunden mit ziemlicher Sicherheit um ein Erhebliches überboten. Auch vor der Mautstelle St. Michael und dem Katschbergtunnel werden kilometerlange Staus bis in die Nachmittagstunden nicht ausbleiben. "Erstmals in diesem Sommer werden Autofahrer auch auf den lokalen Ausweichrouten, wie die Katschberg Bundesstraße (B99) und die ÖBB-Tauernschleuse mit erheblichen Verzögerungen rechnen müssen. Die Steigerung der Kapazitäten und der Möglichkeit der Mitnahme von Fahrzeugen mit Anhänger der Tauernschleuse Böckstein-Mallnitz wird nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn möglich sollte man großräumig z.B. über den Felbertauern (B108) oder die Pyhrnautobahn (A9) ausweichen", so ARBÖ-Sprecher Thomas Haider.

In Tirol können sich die Reisenden auf der Brenner- (A13) und Inntalautobahn (A12) auf die erfahrenen Stauberater des ARBÖ verlassen. Vor der Mautstelle Schönberg wird sich die Urlauberkarawane in Richtung Süden vor der Maustelle Schönberg ab den Morgenstunden kilometerlang zurückstauen. Die Baustellen bei Innsbruck auf der Inntal- und bei Patsch/Igls auf der Brennerautobahn werden das ihrige zum dutzende Kilometer langen Stau bis in die Nachmittagstunden beitragen. Als Nadelöhre und Stauanziehungspunkte werden sich am Samstag auch die Tunnelportale des Grenztunnels Vils/Füssen und des Lermoosertunnels auf der Fernpaß-Strecke (B179) entpuppen. Auf der B179 sollten Autofahrer am Samstag Vormittag generell mit dichten Kolonnenverkehr und abschnittsweise "Stop&Go"-Verkehr in Richtung Inntal rechnen.

"Baustelle = Staustelle" auf diese Formel lässt sich der Reiseverkehr auf der Südautobahn (A2) im Packabschnitt bringen. Ab den späten Vormittagstunden des Samstages sollten Reisende mit langen Verzögerungen in Richtung Kärnten rechnen. In der Gegenrichtung wird es in den Abendstunden am Sonntag vor dem Herzogbergtunnel stauen.

Utl.: Geduldprobe an den Grenze und im benachbarten Ausland=

Einiges Geduld sollten die Reisenden vor allem am Samstag auch an den Grenzstellen nach Slowenien mitbringen. Mehrere Stunden Wartezeit bei der Ausreise sind an den Grenzstellen Karawankentunnel (A11) und Spielfeld (A9) ziemlich wahrscheinlich. Der ARBÖ-Tipp in diesem Falle auf kleinere Grenzübergänge wie den Loiblpass oder den Bundesstraßengrenzübergang Spielfeld bzw. Bad Radkersburg ausweichen.

Auch das benachbarte Ausland wird von Staus nicht verschont bleiben. Im nördlich gelegenen Bayern sind die Verbindung München-Salzburg (A8) und die Verbindung Rosenheim-Kufstein klassische Staustrecken mit duzenden Kilometer Stau.

Das Nadelöhr Südtirols ist erfahrungsgemäß die Mautstelle Sterzing/Vipiteno auf der Brennerautobahn (A22). In Slowenien werden sich die A1 zwischen Maribor und der Grenze Spielfeld/Sentilj sowie die A2 zwischen dem Karawankentunnel und Kranj als Prüfsteine für die Geduld der Reisenden erweisen.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer zum Ortstarif 050 123 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

(Forts. mögl.)

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ-Informationsdienst
Thomas Haider
Tel.: (++43-1) 89121-280
id@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001