• 25.07.2006, 08:17:58
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ARBÖ: Juli 2006 klingt mit Rekordstaus aus - Ferienbeginn in Bayern und Berlin

Wien (OTS) - Der Juli wird ähnlich wie in den Vorjahren mit
Rekordstaus auf den Transitrouten ausklingen, sind die
Verkehrexperten des ARBÖ sicher. Grund dafür ist der Beginn der
Sommerferien in benachbarten Bayern und in der deutschen Hauptstadt
Berlin. Am kommenden Samstag werden die Transitstrecken in Süd- und
Westösterreich im Mittelpunkt des Verkehrsgeschehens stehen.

Staustrecke Nummer Eins wird sicherlich die Tauernautobahn (A10).
Bereits ab den frühen Morgenstunden wird es vor dem Nordportal des
Tauerntunnels zu Blockabfertigung und kilometerlangen Staus kommen.
Die heurige Sommer-Rekord-Marke von rund 20 Kilometern und vier
Stunden Wartezeit wird in den Vormittagsstunden mit ziemlicher
Sicherheit um ein Erhebliches überboten. Auch vor der Mautstelle St.
Michael und dem Katschbergtunnel werden kilometerlange Staus bis in
die Nachmittagstunden nicht ausbleiben. "Erstmals in diesem Sommer
werden Autofahrer auch auf den lokalen Ausweichrouten, wie die
Katschberg Bundesstraße (B99) und die ÖBB-Tauernschleuse mit
erheblichen Verzögerungen rechnen müssen. Die Steigerung der
Kapazitäten und der Möglichkeit der Mitnahme von Fahrzeugen mit
Anhänger der Tauernschleuse Böckstein-Mallnitz wird nur ein Tropfen
auf den heißen Stein. Wenn möglich sollte man großräumig z.B. über
den Felbertauern (B108) oder die Pyhrnautobahn (A9) ausweichen", so
ARBÖ-Sprecher Thomas Haider.

In Tirol können sich die Reisenden auf der Brenner- (A13) und
Inntalautobahn (A12) auf die erfahrenen Stauberater des ARBÖ
verlassen. Vor der Mautstelle Schönberg wird sich die
Urlauberkarawane in Richtung Süden vor der Maustelle Schönberg ab den
Morgenstunden kilometerlang zurückstauen. Die Baustellen bei
Innsbruck auf der Inntal- und bei Patsch/Igls auf der Brennerautobahn
werden das ihrige zum dutzende Kilometer langen Stau bis in die
Nachmittagstunden beitragen. Als Nadelöhre und Stauanziehungspunkte
werden sich am Samstag auch die Tunnelportale des Grenztunnels
Vils/Füssen und des Lermoosertunnels auf der Fernpaß-Strecke (B179)
entpuppen. Auf der B179 sollten Autofahrer am Samstag Vormittag
generell mit dichten Kolonnenverkehr und abschnittsweise
"Stop&Go"-Verkehr in Richtung Inntal rechnen.

"Baustelle = Staustelle" auf diese Formel lässt sich der
Reiseverkehr auf der Südautobahn (A2) im Packabschnitt bringen. Ab
den späten Vormittagstunden des Samstages sollten Reisende mit langen
Verzögerungen in Richtung Kärnten rechnen. In der Gegenrichtung wird
es in den Abendstunden am Sonntag vor dem Herzogbergtunnel stauen.

Utl.: Geduldprobe an den Grenze und im benachbarten Ausland=

Einiges Geduld sollten die Reisenden vor allem am Samstag auch an
den Grenzstellen nach Slowenien mitbringen. Mehrere Stunden Wartezeit
bei der Ausreise sind an den Grenzstellen Karawankentunnel (A11) und
Spielfeld (A9) ziemlich wahrscheinlich. Der ARBÖ-Tipp in diesem Falle
auf kleinere Grenzübergänge wie den Loiblpass oder den
Bundesstraßengrenzübergang Spielfeld bzw. Bad Radkersburg ausweichen.

Auch das benachbarte Ausland wird von Staus nicht verschont
bleiben. Im nördlich gelegenen Bayern sind die Verbindung
München-Salzburg (A8) und die Verbindung Rosenheim-Kufstein
klassische Staustrecken mit duzenden Kilometer Stau.

Das Nadelöhr Südtirols ist erfahrungsgemäß die Mautstelle
Sterzing/Vipiteno auf der Brennerautobahn (A22). In Slowenien werden
sich die A1 zwischen Maribor und der Grenze Spielfeld/Sentilj sowie
die A2 zwischen dem Karawankentunnel und Kranj als Prüfsteine für die
Geduld der Reisenden erweisen.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie
Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der
Telefonnummer zum Ortstarif 050 123 123, im Internet unter
www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

(Forts. mögl.)

Rückfragehinweis:
ARBÖ-Informationsdienst
Thomas Haider
Tel.: (++43-1) 89121-280
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at

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